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Simone Janson berichtet aus Canberra (Australien)

Hey an alle Interessierten,

ich heiße Simone und habe mit 19 meine große Reise nach Down Under angetreten. Für mich war es schon sehr lange ein großer Traum nach Australien zu reisen um Land und Leute kennenzulernen. Eine schönere Möglichkeit als mit einer Familie zusammen zu leben, gab es da für mich nicht. Ich wollte mit meiner Bewerbung bei iST also alles richtig machen und habe mich etwa fünf Monate vor meiner Ausreise beworben. Wie man aber so oft hört, sind die Australier ein bisschen entspannter und lassen sich mit der Auswahl ihres Au Pair etwas mehr Zeit ;) Also nicht verzweifeln, falls es manchmal mit der Suche etwas länger geht!

Schließlich hatte ich sehr großes Glück und habe meine wunderbare Gastfamilie kennengelernt, die heute für mich wie eine zweite Familie ist!

Im Oktober war es dann soweit und meine Traumreise konnte beginnen. Das bedeutete aber auch, dass ich den Abschied von meiner Familie und Freunden nicht länger herauszögern konnte. Es viel mir sehr schwer meine Lieben zurückzulassen und ohne sie ans andere Ende der Welt zu fliegen; zu einer Familie, die ich noch kaum kannte. Auch wenn man eine solche Reise schon lange plant und sich unglaublich auf das Abenteuer freut, habe ich mich in diesem Moment nur gefragt, warum ich mir das antue. Alles was ich bisher nur von Fotos kannte, sollte mein neues Zuhause werden und die vier fremden Gesichter meine australische Familie. Als ich dann aber in Canberra gelandet bin und meine Gasteltern Kadi und Ben, mit den Kids James und Matilda schon lachend auf mich warteten, waren meine Sorgen erst einmal vergessen!

Meine ersten Tage waren super gut. Anfangs war es zwar ziemlich viel und manchmal hatte ich das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Die Kinder mussten sich auch erst einmal an mich gewöhnen, vor allem Matilda, die erst 8 Monate alt war. Trotzdem fühlte ich mich nie alleine. Meine Gastfamilie hat mich unglaublich lieb in ihre Familie aufgenommen und sehr unterstützt, egal ob es um die Suche eines Sportvereins ging oder um ein Treffen mit anderen Au Pairs. Sich einen Alltag aufzubauen, hat mir unglaublich geholfen mich richtig einzuleben. Sich in der Freizeit mit Freunden zu verabreden oder Sport zu treiben, ist ein toller und wichtiger Ausgleich zu der Zeit, die man mit den Kindern und den Gasteltern verbringt!

Jetzt aber zu meinen Aufgaben. Natürlich hatte vor allem James eine strukturierte Woche mit Schule, Hockey und Schwimmkursen. In seiner Freizeit haben wir viel zusammen im Garten gespielt, sind Trampolin gesprungen oder haben gebacken. Bei all dem war Tilly immer mit dabei, nur fürs Lesen üben mit James konnte sie sich nicht begeistern ;) Beim Wäsche waschen oder Geschirrspülen habe ich Kadi geholfen. Gekocht haben wir abends fast immer gemeinsam, was für uns alle ein toller Tagesabschluss war. So konnten wir uns austauschen und zusammen lachen.

Die sechs Monate sind wie im Flug vergangen, jeden Tag gab es Neues über das zusammen gelacht oder geweint wurde. Das Verhältnis zu meiner Familie und Freunden ist immer enger geworden. Wir konnten über alles reden und meine Freunde waren bei uns zuhause immer herzlich willkommen! Ich konnte gar nicht anders als mich in die Freundlichkeit und Offenheit der Australier, die mir dort begegnet sind, zu verlieben. Denn nicht nur meine Familie war unglaublich nett, auch alle anderen sind mir immer mit einem Lächeln auf den Lippen begegnet. Diese Offenheit, meine Gastfamilie, die tolle Natur und das wahnsinnige Wetter, die Sprache, die Kängurus, Weihnachten im Hochsommer feiern und noch vieles mehr, haben meinen Aufenthalt einfach toll gemacht!

Nun hört sich das alles toll an und ich kann sagen, dass es das auch fast immer war. Aber man muss auch wissen, dass es nicht nur gute Tage gibt. Jedes Abenteuer bringt schwierige Zeiten mit sich und so war es auch bei mir. Dann heißt es einfach durchbeißen und stark bleiben!

Nach sechs Monaten kann man kaum glauben, dass alles schon vorbei sein soll und die Koffer gepackt werden müssen. Es steht also schon wieder ein Abschied vor der Tür und er fällt nicht leichter als der von seinen Liebend daheim. Mir ist es unglaublich schwer gefallen loszulassen, es ist aber ein tolles Gefühl sich sagen zu können in so kurzer Zeit eine zweite Familie gefunden zu haben. Man kann stolz auf sich sein, auf alle persönlichen Erfahrungen die man gemacht hat, die Freunde die man gefunden hat und auch auf die Zeiten, durch die man sich durchgekämpft hat! Es ist toll, wenn man sieht wie viel man geschafft hat in der Zeit und vielleicht auch, dass man ein kleines bisschen gewachsen ist ;)

Probiert es einfach aus! Ich wünsche euch viel Glück bei eurer Suche und unglaublich viel Spaß in Australien!

Simone Janson

 

 

 

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