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Melissa Größer berichtet aus Brisbane (Australien)

Hallo liebe zukünftige Au Pairs,

mein Name ist Melissa und ich bin 18 Jahre alt. 6 unvergessliche Monate voller Abenteuer liegen nun hinter mir und ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen!

Es ging alles ziemlich schnell. Da ich erst kurz vor meinem Au Pair Aufenthalt 18 wurde, rechnete ich ganz und gar nicht damit, dass ich innerhalb einem Monat eine Gastfamilie fand. Doch das ist sehr üblich für die meisten Familien, kurzfristig suchen sie ein Au Pair.  Nach einigen Skypegesprächen, fand ich die passende Familie für mich und durfte als Au Pair nach Brisbane, Australien, zu meiner Gastfamilie fliegen. Schnell beantragte ich Visum, internationalen Führerschein, usw. 

Am 04. Juli ging mein lang ersehnter Traum endlich in Erfüllung: DOWN UNDER ich komme!

Voller Aufregung und Neugier kann die Reise zum anderen Ende der Welt losgehen. Jetzt heißt es 22 Stunden im Flugzeug verbringen. Doch die lange Flugzeit war für mich überhaupt nicht schlimm, denn ich hatte das große Glück, dass neben mir zufälliger Weise zwei deutsche Mädchen saßen, die Bekannte in Australien besuchten. Somit fühlte ich mich nicht alleine und die beiden Mädels erzählten mir schon sehr viel über das tolle Land. In Singapur angekommen, verbrachten wir drei Mädels die vier Stunden Wartezeit miteinander und dann musste ich mich von ihnen verabschieden, da sie in einem anderen Flieger waren. Aber das war für mich nicht weiterhin tragisch. In Sydney musste ich eine Stunde auf meinen Anschlussflug warten und überraschender Weise lernte ich da ein weiteres Mädchen kennen, das auch in Brisbane als Au Pair arbeiten wird. Sofort tauschten wir Nummern aus und ich war schon etwas beruhigt, dass ich Bekanntschaften mit Leuten in meinem Alter gemacht habe, mit denen ich mich vielleicht an Wochenenden verabreden konnte.

Endlich in Brisbane angekommen, wurde ich schon von meiner Gastmutter erwartet und der Empfang war sehr herzlich und locker. Während wir nach Hause fuhren, erzählte sie mir von den Kindern, die es kaum erwarten konnten, mich endlich kennen zu lernen.

Der lange Flug nach Australien hat sich definitiv gelohnt!

Meine Gastfamilie wohnt in Brisbane und hat 3 Kinder, auf die ich aufpassen durfte. 2 Jungs, Nathan 9 Jahre und Cameron 8 Jahre alt und ein Mädchen, namens Mikayla, 3 Jahre alt.

Die Jungs waren von Anfang sehr offen zu mir und wollten mir sofort ihre Kinderzimmer und ihre Spielsachen zeigen. Die Kleine dagegen war sehr schüchtern und zurückhaltend zu mir, was auch verständlich ist, da ich ja noch eine Fremde war. Doch als ich meine Gastgeschenke überreichte, war ich gleich eine neue beste Freundin für die Kleine und den Rest des Tages verbrachten wir mit Trampolin hüpfen und Bilder malen.

Die ersten 3 Tage hatte ich frei und konnte ausschlafen, worüber ich sehr froh war, denn mein Jetlag war sehr stark und in den ersten drei Tagen war ich sehr müde und habe sehr viel geschlafen.

Dann begann mein erster Arbeitstag. Mir wurde alles von meiner Gastmutter gezeigt. Sie begleitete mich, als ich die Jungs am Morgen zur Schule brachte, zeigte mir die Klassenzimmer und begleitete mich mittags wieder, die Jungs ab zu holen.

Ungefähr 2 Wochen dauerte es, bis ich an alles gewöhnt war: die andere Kultur, anderes Essen, dass ich so weit von meiner eigenen Familie in Deutschland entfernt war, denn ich war noch nie für eine so lange Zeit alleine verreist!

Meine Tätigkeiten als Au Pair bestanden darin, dass ich morgens das Frühstück für die Kids richtete, da meine Gasteltern sehr früh zur Arbeit gingen. Anschließend brachte ich die Jungs zur Schule.

Die Kleine hatte ich 3 Tage in der Woche, an denen ich mit ihr spielte, eine Fahrradtour unternahm oder mittags für uns beide etwas kochte. An den anderen zwei Tagen war die Kleine im Kindergarten.

Am Nachmittag holte ich die Jungs wieder von der Schule ab, wir machten Hausaufgaben und verbrachten die meiste Zeit draußen im Garten oder im Pool, bis abends die Eltern nach Hause kamen und wir gemeinsam aßen. Die Kinder wollten sogar, dass ich sie abends in ihr Bett brachte.

Jeden Montag machte ich die Kinderzimmer und mein Zimmer sauber und machte zweimal in der Woche die Wäsche.

Ich verstand mich wirklich sehr gut mit meiner Gastmutter und meinem Gastvater und die Kinder waren sehr lieb, wenn auch manchmal etwas anstrengend und frech, aber das ist ja ganz normal.

Außerdem lernte ich sehr viel andere Au Pairs  kennen, mit denen ich mich jedes Wochenende verabredete, da ich am Wochenende immer frei hatte.

Wir waren 5 Mädels und erlebten jedes Wochenende etwas Neues. Über meine Mädels, die ich dort kennengelernt habe, war ich sehr froh, denn für mich war es auch wichtig, an Wochenenden mit Leuten in meinem Alter etwas zu unternehmen, was eine sehr gute Abwechslung war. Ich freute mich immer wieder auf die Familie und ich freute mich auch auf die Wochenenden.

Ich ging sogar 5 Tage mit der Familie samt Oma und Opa in Urlaub, was ich auch sehr schön fand, da ich als richtiges Familienmitglied anerkannt wurde.

Meiner Gastmutter war es sehr wichtig, dass es mir zum einem natürlich gut geht und ich immer zu ihr oder dem Gastvater kommen kann, wenn ich etwas auf dem Herzen habe. Und zum anderen war es ihr wichtig, dass ich so viel wie möglich von Australien sehen kann, was ich auch unbedingt wollte, da ich nach meiner Au Pair – Zeit nicht herumreiste. Sie nahm sich viele Male frei und so konnte ich fast alle Städte Australiens erkundigen und sogar im Herzen Australiens war ich einige Tage unterwegs.

Die Zeit verging natürlich wie im Fluge, viel zu schnell war es vorbei!

Ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein, ich konnte dadurch jede Menge an Erfahrung sammeln und kann es jedem nur weiterempfehlen! Australien ist einfach wunderschön! The land of contrast! Von den weißesten Sandstränden der Welt, die einzigartige Unterwasserwelt, geht es von den Wolkenkratzern der Städte in das Landesinnere, die bezaubernde rote Wüste und natürlich nicht zu vergessen, die beeindruckende Tierwelt!

-        The best time of my life! – 

Ich stehe immer noch mit meiner Familie in Kontakt und besonders die Kleine möchte, dass ich wieder zurück komme! Was ich auch vermisse sind die Menschen dort. Das sind meiner Meinung nach die freundlichsten Menschen! Jeder begrüßt dich mit „Hi, how are you?“, wenn du an ihnen vorbeiläufst. Auch in Geschäften wirst du herzlich begrüßt und sogar als ich  einen Stadtplan las, kamen überraschender Weise Leute zu mir und halfen mir mit dem Weg, denn verlaufen kann man sich in Australien sehr schnell.

Danke iSt für die unvergesslich schöne Zeit und die hervorragende Vermittlung der Gastfamilie!

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