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Adelaide: Anita Jäger

Hallo liebe zukünftigen Au Pairs!

Zuerst möchte ich mein Wort an alle die richten die an ihren Plan als Au Pair wegzugehen zweifeln, denn ich denke das es für alle ein schwieriger Schritt ist. Meinen Plan als Au Pair wegzugehen hatte ich schon ziemlich lange, jedoch je näher er rückte, hatte ich Schritt für Schritt immer mehr Angst vor einer neuen und auch „fremden“ Welt und vor allem so lange von Freunden und Familie getrennt zu sein.  Als ich dann auch endlich meine Gastfamilie gefunden hatte, war ich noch einmal kurz davor alles abzusagen, aber jetzt bin ich unendlich froh das ich es nicht getan habe, denn sonst hätte ich nie so eine traumhafte Zeit erlebt, soviele neue Erfahrungen gesammelt, neue Menschen kennengelernt, einen neuen Kontinent erlebt und einfach nicht so viele schöne Erlebnisse gehabt. Also möchte ich euch nur damit sagen, dass ihr es auf jeden Fall versuchen sollt, denn so eine Chance hab ihr nur selten im Leben.

Jetzt erstmal zum Ablauf und zu den Eindrücken meiner Au Pair-Zeit:

Nachdem ich auch nach langem Suchen endlich eine Gastfamilie gefunden hatte ging es für mich im Februar los in Richtung Australien. Da ich meine Gastfamilie sehr kurzfristig gefunden hatte (1 1/2 Wochen zwischen Bestätigung und Flug), hatte ich nur ein Skypegespräch, also kannte ich sie kaum. Meine Gastfamilie wohnte in Adelaide, was für mich nicht meine erste Wahl der Städte war, da ich wie die meisten Au Pairs nach Sydney und Umgebung wollte. Jedoch bin ich nachhinein froh über die Wahl der Stadt.

Der Abschied von meiner Familie fiel mir schon sehr schwer und es flossen auch viele Tränen, aber als ich dann endlich im Flugzeug saß, freute ich mich auch riesig auf „das andere Ende der Welt“. Kurz vor der Landung machte ich mir noch einmal ziemlich viele Gedanken. Was ist wenn ich nicht von meiner Gastfamilie am Flughafen abgeholt werde? Was ist wenn ich mit den Kindern nicht klar komme? Wie werde ich mich hier einleben? Ist das die richtige Entscheidung gewesen?

Nachdem ich dann aus dem Flugzeug gestiegen war, kamen erstmal gefühlt tausende Kontrollen auf mich zu. Als ich dann aus dem Ausgang kam erkannten mich meine Gasteltern direkt und es kam mir erstmal komisch vor mit völlig fremden Menschen mitzugehen. Auf dem Weg nach Hause redeten wir etwas über den Flug, auch wenn mir die Verständigung etwas schwer viel. In diesem Moment waren es einfach viel zu viele Eindrücke die auf mich einprasselten. In meinem neuen Zuhause angekommen gab es noch eine kurze Führung durchs Haus und dann ging es auch ziemlich schnell ins Bett es war schon ziemlich spät.

Am nächsten Morgen lernte ich dann beim Frühstück die Kinder kennen, die zunächst sehr schüchtern waren. Die nächsten Tage zeigte mir meine Gastmutter alle Aufgaben die ich zu erledigen hatte und half mir auch noch sehr viel, weil es mir nicht so gut ging (Jetlag). Außerdem unternahm ich auch sehr viel mit meiner Gastfamilie um die Umgebung kennenzulernen. Durch meine Gastmutter bekam ich auch ein paar Kontaktdaten anderer Au Pairs und natürlich waren verschiedene Facebookgruppen eine große Hilfe neue Leute zu treffen. In der ersten bekam ich dann auch zwei Fahrstunden sodass ich in der neuen Umgebung mich mehr zurechtfand und ach das Fahren auf der anderen Straßenseite lernte. Nach einer Woche war ich mit den Aufgaben komplett auf mich alleingestellt und dabei stellte sich immer mehr der Alltag auf mich ein. In diesem Fall war es nicht nur ein neuer Alltag für mich, denn auch meine Gastfamilie hatte zum ersten Mal ein Au Pair und musste sich erst darauf einstellen. Langsam wurden die Kinder auch offener und ich konnte zumindest mehr mit meinem Gastmädchen unternehmen. Der Junge blieb bis zum Schluss sehr zurückgezogen und auch eher abweisend. Ich denke aber das lag einfach daran, dass er mit 12 Jahren schon ein wenig zu alt für ein Au Pair war.

Meine Aufgaben waren morgens die Kinder wecken und zusammen mit meinen Gasteltern für die Schule fertig machen, meinen Jungen zur Schule fahren, Zuhause die Wäsche machen, einmal die Woche etwas backen und das Abendessen vorbereiten. Nachmittags musste ich den Jungen und auch teilweise das Mädchen wieder von der Schule abholen, sie zum Sport fahren, beschäftigen bis zum Abendessen, Abendessen kochen und mit ihnen Hausaufgaben machen. Also musste ich von 7 bis 9 Uhr und von 14-19 Uhr arbeiten. Dazwischen konnte ich meine Freizeit gestalten wie ich wollte.

Die Kommunikation mit meiner Gastfamilie viel mir die ersten drei Monate wirklich schwer, da ich nur in meiner Gastfamilie Englisch sprach, denn alle anderen Au Pairs die ich kennen lernte, waren Deutsche. Aber sie unterstützten mich immer mit meinen Aufgaben, mit meinen noch eher schlechten Englisch und ich durfte auch mit ihnen in den Urlaub nach Cairns.

Nach und nach unternahm ich dann auch immer mehr mit anderen Au Pairs und es bildeten sich Freundschaften, die auch weiterhin in Deutschland bestehen.

Nach einem halben Jahr hieß es dann Abschied nehmen und es ging auf eine kleine Rundreise zusammen mit meinem Bruder. Von Cairns bis nach Brisbane sind wir mit einem Leihwagen gefahren und dann ging es mit dem Flugzeug weiter nach Sydney.

Also trotz ein paar Anfangsschwierigkeiten war der Aufenthalt in Australien eine Zeit die ich nie vergessen werde und ich bin froh, dass ich nach langem überlegen doch geflogen bin. Ich rate also jedem der noch am überlegen ist zu fliegen und das Abenteuer zu wagen.

Ich hoffe ihr konntet etwas Hilfreiches aus meinem Bericht nehmen.

Viele liebe Grüße und viel Spaß für die, die ihren Aufenthalt schon geplant haben!

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