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Perth: Fabienne Aust

Die Aufregung war groß als ich die Zusage meiner Familie bekam und wusste, dass ich bald meine Reise nach Australien antreten werden. Am Abend vor dem Abflug gab es eine Grill-Party mit allen Freunden und Verwandten und wenig später stand ich schon in Frankfurt am Flughafen. Natürlich flossen die einen oder anderen Tränen, aber die Vorfreude und Neugierde überwogen.

Nach der 24-stündigen Anreise wurde ich am Flughafen schon von einem Betreuer erwartet, der mich direkt zu meiner Gastfamilie brachte. Ganz offen und herzlich nahmen mich meine Gasteltern in die Arme und ließen mich direkt spüren, dass ich bei Ihnen willkommen war. Nach ein paar Minuten legten auch die Kinder ihre Schüchternheit ab und zeigten mit stolz ihre Zimmer und Spielzeuge. Die ersten Tage bevor die Schule losging, verbrachte ich mit den Kindern. Spielen, in den Park gehen und einkaufen- mein Leben in Australien ging  direkt richtig los. Auch wenn ich in den ersten Tagen, gerade durch das Jetlag, auch etwas Heimweh hatte, half mir meine Familie mich abzulenken und mich schnell an das Leben am anderen Ende der Welt zu gewöhnen.

Und dann hatte ich auch schon meinen ersten Schultag. In der Phoenix Academy lernte ich viele andere Au Pairs kennen, sodass man schnell Anschluss und Freunde finden konnte. Die Schulzeit war sehr lustig und half mir mein Englisch zu verbessern. Trotzdem war ich auch froh, als die 4 Wochen Schule geschafft waren, da ich dann mehr Zeit hatte mit Freunden etwas zu unternehmen. Eine Woche Urlaub nutzte ich mit meinen Freundinnen für einen Roadtrip zwischen Exmouth und Monkey Mia. Eine tolle Erfahrung mit Schnorchel-Trips und Delfinfütterung, die ich wohl nie vergessen werde. Auch die Tagesausflüge zu den Pinnacels und in den Wildlifepark waren sehr spannend.

Morgens fing der Tag um 6 Uhr für mich an. Die Kinder mussten für die Schule und Pre-Primary fertig gemacht werden. Milla, mit 8 Jahren die älteste der Kinder, besuchte die 2. Klasse und Lelu, 6 Jahre alt ging zur Vorschule.  3 Tage in der Woche hatte ich, nachdem ich die Kinder an der Schule abgesetzt hatte, frei. In der Zeit musste ich die Küche sauber halten und die Kleidung der Kinder waschen und bügeln. Dennoch blieb genug Zeit für einen Ausflug in die Stadt oder ins nahe gelegene Einkaufszentrum. Auch nutzte ich die Zeit, um schwimmen zu gehen. An den anderen 2 Tagen passte ich auf mein drittes Gastkind, dem 2-jährigen Elijah auf. Ausflüge zum Spielplatz oder mit Bauklötzen bauen, stand auf dem Tagesprogramm.

Im Alltag lief alles reibungslos ab. Trotz des vollen Tagesprogramms blieb immer wieder Platz für schöne und vor allem unterhaltsame Momente mit der Familie. Ich habe mich bei Ihnen nie wie eine Angestellte gefühlt, sondern war für die Kinder wie eine Freundin und für meine Gasteltern wie eine ältere Tochter. In den Ferien durfte ich die Familie in den Urlaub begleiten, den wir auf einer Farm im Landesinneren verbracht haben. Das war eine schöne Gelegenheit eine andere Seite von Australien kennenzulernen.

Während meines Aufenthalts hatten alle meine Gastkinder Geburtstag, sodass immer wieder Feiern organisiert werden mussten. Auch mehrere Besuche im Kino und im Musical gaben die Möglichkeit das australische Leben genauer kennenzulernen und die Englischkenntnisse zu verbessern.

Das erste Mal Weihnachten bei 30° zu erleben, war ein weiteres Highlight. Über die Weihnachtszeit durfte ich auch die Großmutter kennenlernen, die mich ebenso herzlich aufnahm, wie alle Freunde der Familie. Bescherung am Morgen und typisches Garnerlen essen am Weihnachtstag waren dann doch ganz anders als hier zu Hause. Trotzdem oder gerade deswegen fand ich die Weihnachtszeit in Perth toll und sehr interessant, da man sehen konnte, wie andere Länder das Fest feiern.

Kurz nach Silvester rückte der Abschied immer  näher. Am Tag des Abflugs gab es dann von beiden Seiten Abschiedsgeschenke. Die 2 Mädchen und meine Gasteltern begleiteten mich zum Flughafen, während Elijah mit der Großmutter zu Hause blieb. Er konnte noch nicht verstehen, dass ich mich für längere Zeit verabschiedete. Am Flughafen flossen dann die Tränen in Strömen und trotzdem freute ich mich auch, dass nun meine Reisezeit an der Ostküste anfangen konnte.

Ich hatte eine wunderschöne Zeit mit meiner Familie und freue mich jedes Mal, wenn sie sich via Skype bei mir melden. Eine Reise nach Perth, um die Kinder wieder zu sehen, plane ich auf jeden Fall. Und nicht nur, dass ich eine tolle Familie hatte- auch habe ich viele Freunde gefunden, meine Englischkenntnisse verbessert und bin selbstständiger geworden.

Eine Reise, die sich gelohnt hat!

 

 

 

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