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Irene Becker berichtet aus West Sussex (England)

Hallo,

drei Wochen bin ich nun schon wieder zurück in Deutschland und es fühlt sich immer noch komisch an wieder hier zu sein und hier zu leben. Lange hab ich mit dem Gedanken gespielt als Au Pair ins Ausland zu gehen, habe mich allerdings nie wirklich getraut. Bis ich irgendwann gesagt habe: Denk weniger drüber nach was dich erwarten könnte, sondern tu es einfach und riskier es. Am 26. August habe ich mich dann getraut und bin in das Flugzeug nach London – Gatwick gestiegen. Der Abschied war natürlich schwer und in dem Moment denkt glaube ich jedes Au Pair:

Wieso mach ich das? Wieso bin ich nur auf die Idee gekommen wegzugehen. Aber heute kann ich nur sagen, es ist eine super Entscheidung für eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen!

In England wurde ich dann von meinem Gastvater und 2 von den 3 Kindern empfangen. Es war alles so aufregend aber ich hab mich von Anfang an gut mit allen verstanden. Zu Hause haben dann der älteste Sohn und die Gastmutter auf mich gewartet. Nachdem ich also die ganze Familie kennen gelernt habe, hab ich mich noch ausgiebig mit meinen Gasteltern unterhalten. Wir haben uns von Anfang an super verstanden und ich bin froh, dass ich Mitglied dieser Familie sein durfte. Sie haben mich wie ein Familienmitglied behandelt und waren immer für mich da. Die 3 Kinder sind mir natürlich sehr ans Herz gewachsen. Für den 5 jährigen Sohn war ich schon eine Bezugsperson, für die 10 jährige Tochter wie eine Schwester und für den 11 jährigen Sohn wie ein Freund. Ich hatte zu jedem von den dreien ein anderes Verhältnis, aber immer ein super gutes.

Ein paar Monate lang bin ich zum College gegangen um die Sprache besser zu lernen und natürlich um Freunde zu finden. Es ist schließlich besser England mit Freunden zu erkunden als alleine. Da England ein sehr offenes Land ist, lernt man schnell jede Menge Leute kennen. Mein Jahr in England wäre nicht dasselbe, hätte ich nicht meine 3 Mädels gehabt. Zusammen haben wir England erkundet, die Clubs von England unsicher gemacht und ich konnte mich immer bei Ihnen ausheulen wenn es mal nicht so lief wie man gerne wollte.

Kurz vor meinem Ende war es Zeit für ein neues Au Pair. Auch Sie ist mit der Agentur iSt gekommen und ich habe mit ihr noch vor ihrer Anreise telefoniert, das Bewerbungsgespräch geführt und sie letztendlich eingearbeitet. Das war eine der schwierigsten Situationen aus meiner Au Pair Zeit. Das Mädchen einarbeiten, welches nun in deinem Zimmer wohnt, deinen Platz in der Familie einnimmt. 12 Monate England sind nun vorbei und ich kann nun auch behaupten, dass ich mal ein Au Pair war und 12 Monate in England gelebt und gearbeitet habe. 12 Monate voller Freude, Erfahrungen und ganz vieler Gefühle.

Am 24.08.2008 hat mich die gesamte Familie zum Flughafen gebracht und verabschiedet. Es sind zahlreiche Tränen geflossen, wie damals am Flughafen in Deutschland.

Ich stehe immer noch in Kontakt zu meiner Familie in England und das ist auch gut so, denn ich habe in England Menschen kennen gelernt und Zeiten erlebt, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte. England hat mich in meiner Entwicklung sehr weitergebracht und ich bin froh, dass ich dieses Auslandsjahr gewagt habe und freue mich schon auf mein Auslandssemester im Studium.

Eure Irene

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