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Simone Gras berichtet aus Buckingham (England)

An amazing year is over

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ein ganzes Jahr schon vorbei ist.

Meine AuPair Geschichte fängt am 30.04. an. Meine beste Freundin war bei mir und wir guckten ganz gemütlich fernsehen, da klingelte das Telefon. Oh nein, es ist eine englische Nummer. Aaaah, Panik, was soll ich sagen? Wo ist mein Notizzettel? Mit zittriger Stimme ging ich ans Telefon und es sprach jemand deutsch mit mir. Puh, nochmal Glück gehabt. Und da läuft alles ganz anders als geplant. Meine Notizzettel brauchte ich nicht, ich sprach mit dem deutschen AuPair und danach mit meiner Gasttocher. Wir waren direkt auf einer Wellenlänge und mein Bauchgefühl sagte, ja das ist meine Gastfamilie. Nach einigen Telefonaten war es klar, am 2. August geht mein Flieger.

Der Abschied am Flughafen war der schwerste meines Lebens. Man fliegt ganz alleine in ein ungewisses Leben. Viele Tränen flossen und es kamen Zweifel auf, ob es wirklich die richtige Entscheidung war ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen. Kaum in London angekommen nahm meine Gasttochter (8) mich in den Arm und es war Liebe auf den ersten Blick. Ein neues Leben lag vor mir. Zuhause angekommen lernte ich dann auch meinen Gastsohn (6 Monate) kennen.

Ganz schnell gewöhnte ich mich an mein neues Leben. Es hieß 6.30 Uhr aufstehen, die Kinder wecken, das Frühstück vorbereiten, die Kinder anziehen und dann ging’s für die Kinder ab in die Schule. Für mich hieß es aufräumen, Wäsche machen und kochen. Dann war Freizeit angesagt. Ich ging entweder zur Sprachschule, zum Sport oder traf mich mit anderen AuPairs. Um 17.00 Uhr kamen die Kinder von der Schule zurück. Ich aß mit ihnen, wir spielten, machten Hausaufgaben, der Kleine wurde gebadet und ins Bett gebracht. Um ca. 20.00 Uhr war die Arbeit getan und ich skypte mit meiner Familie und meinen Freunden in Deutschland.

Am Wochenende habe ich mich dann mit anderen AuPairs getroffen. Die meisten AuPairs habe ich über facebook kennen gelernt, denn dort gibt es spezielle AuPair Gruppen. Wir besichtigen viele Städte, gingen shoppen, ins Kino, in die Disco oder machten uns gemütliche DVD-abende. Ich hatte immer jemanden zum quatschen. Das braucht man gerade dann, wenn man seine eigene Familie vermisst oder es auch mal Streitigkeiten in der Gastfamilie gibt.

Nach einem Jahr hieß es dann wieder Abschied nehmen und es ist mir genauso schwer gefallen wie in Deutschland; wieder flossen Tränen. Meine Gastfamilie ist mir ans Herz gewachsen und die Kinder sind wie Geschwister für mich geworden. Ich freue mich schon jetzt, nach einem Monat zuhause, auf meinen nächsten Besuch.

Zusammenfassend kann ich sagen: Es war ein unvergessliches Jahr, dass ich nicht missen möchte. Ich kann jedem raten es zu wagen. Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich. :-) 

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