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Ester N. berichtet aus Cork (Irland)

Mein Irland Jahr Als ich ankam, kam erst einmal meine Gastfamilie zu spät. Ich war geschockt, stand alleine in Dublin am Flughafen und wusste nicht, was ich machen sollte. Mit einstündiger Verspätung kam dann die Familie an, nachdem sie mich nach einer halben Stunde informiert hat, dass sie im Stau feststecken. An Verspätungen generell musste ich mich als an mehr oder weniger Pünktlichkeit gewöhnte Deutsche erst einmal gewöhnen. Dann stand mir schon der nächste Schock bevor. Ich wohnte in „the middle of nowhere“. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir in der Nähe von Cork, Carrightwohill in Cloneen an. Man stellt sich das ganze so vor: Ein Haus und das nächste Haus einen halben Kilometer entfernt. Das Ganze umgeben von Feldern mit Kühen. Richtig idyllisch, wenn man „Landleben“ mag. Doch ich war geschockt. Keiner hat mir gesagt, dass das ganze so ländlich ist. Allerdings nach dem ersten Tagen des Verdauens und „Heimweh“ haben, ging mein fantastisches Jahr –aus geplanten sechs Monaten wurden fantastische Neun- los.

Kiera, meine Vierjährige, auf die ich aufgepasst habe, entpuppte sich zwar am Anfang als verwöhntes Einzelkind mit einem riesigen „Playroom“ und tausenden von Spielsachen, doch dank meinen Gasteltern, die jeden Schritt von mir unterstützt haben und ein bisschen „Strenge“ zeigen, wurde Sie zu einem Engel. Während meiner vier Arbeitstage –die sich leider oft auch auf das Wochenende erstreckt haben- haben wir so gut wie alles gemacht: Backen, Spazieren gehen, im Freien spielen, „Playdates“ mit andern Au Pairs ausmachen, zum Strand fahren und einfach nur unheimlich viel Spielen. Die Tage waren richtig abwechslungsreich, vor allem da ich ein eigenes Auto zur Verfügung hatte und dadurch richtig flexibel war.

Durch mein Auto habe ich so gut wie ganz Irland abgefahren und die wunderschöne Landschaft erkundet, auch wenn man sich dann anfangs erstmal an die engen Straßen, das irische Wetter und das Links fahren gewöhnen muss. Natürlich habe ich das Ganze nicht alleine gemacht. In meiner Nähe hatte ich noch vier weitere deutsche Au Pairs, die zu meinen besten Freundinnen wurden. Zusammen haben wir Shoppingtouren gemacht, das Land erkundet, unser wöchentliches Pubtreffen abgehalten, Clubbing und Pubhoppingtouren in Cork gemacht, Hausparties gefeiert –die Clubs schließen zwischen 2 und halb 3, Pubs meistens schon viel früher, danach geht es meistens weiter Privat bei jemanden feiern- und einfach unsere „irisches Leben“ genossen. Doch auch meine „Bildung“ kam nicht zu kurz. Das am Anfang etwas schwer zu verstehende Englisch mit dem „nuschelnden“ irischen Akzent wurde zu meiner „zweiten Muttersprache“ und in einem College in Cork habe ich drei Abendkurse besucht: Stock Exchange, Marketing and Sales und Englisch at Work. Schon ziemlich bald war klar, dass ich am liebsten nicht heimgehen wollen würde und auf alle Fälle in Kontakt mit meiner Gastfamilie bleiben will –leider muss man dazu sagen, dass nicht alle AuPairs so ein Glück mit ihrer Gastfamilie hatten-.

Durch die Billigflugairlines und guten Verbindungen von Cork und Dublin, stellte sich das jedoch nicht als Problem heraus. Das Sahnehäubchen meines Irlandaufenthaltes ist mein irischer Freund, mit dem ich jetzt schon über ein Jahr zusammen bin. Mein Jahr war super und ich kann nur jedem weiterempfehlen, sich für ein paar Monate von dem Gewohnten loszulösen und Neues zu erkunden.

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