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Nicole Heinrich berichtet aus Dublin (Irland)

Es war der 28. August und ich war so aufgeregt, wie noch nie in meinem Leben! In der Nachtdavor hatte ich kaum ein Auge zugemacht, da mich Fragen über Fragen quälten. Als ich mich vonmeinen Freunden verabschiedet hatte, realisierte ich langsam, dass mein großes Abenteuer nun starten würde.Ich landete in Dublin um 22 Uhr Abends und fand meinen Gastvater ohne Probleme am Flughafen. Ich war nervös und hatte ein bisschen Angst vor eventuellen Sprachproblemen. Doch die ganzen Sorgen waren umsonst, da man versucht hat so einfache Wörter wie möglich zu benutzen und langsam zu reden. Die anfängliche Euphorie verging aber leider schon in der ersten Woche, da ich mich in der 3-Kopf-Familie nicht wirklich wohlfühlen konnte.

Der 7-Jährige Junge lehnte mich ab, da seine Eltern ständig unterwegs waren und er sie fast nie sah und die Eltern waren zwar nett, behandelten mich jedoch nur wie eine Angestellte. Deshalb erfasste ich den Entschluss, meine Ansprechpartnerin vor Ort zu kontaktieren und um einen Familienwechsel zu bitten.Der Wechsel erfolgte ohne große Probleme. Ich hatte die Möglichkeit die Familien, die sichmeldeten erst einmal zu treffen und dann zu entscheiden. Die erste Familie mit der ich mich trafwurde dann auch meine spätere Gastfamilie!

Nach der 2 Wochen „Wechselfrist“ wurde ich dann von meinem neuen Gastvater abgeholt und hatte einen herzlichen Empfang in meinem neuen Heim! Es war eine große Umstellung, da ich von einer Familie mit einem Kind in eine Familie mit 5 Kindern wechselte! Allerdings hab ich es nie bereut, denn die Kinder waren mir gegenüber offen und ich hab sie einfach alle ins Herz geschlossen. Außerdem waren sie im Alter von 10 Monaten, 8,10,11 und 13 Jahren. Somit hatte ich die meiste Zeit die Verantwortung für das Baby.

In dieser Gastfamilie wurde ich fast schon wie ein Familienmitglied behandelt und auch die Tanten, Onkel und Großeltern der Familie nahmen mich herzlichen in ihren Familienkreis auf.

 Schon nach wenigen Wochen hatte ich einige Freunde im Park oder in der Sprachschulekennengelernt und wir unternahmen viele tolle Sachen. Irland hat meiner Meinung nach viel zubieten und ist landschaftlich einfach einzigartig. Da ich in der Nähe Dublins wohnte, war ich auch

oft am Wochenende in der Hauptstadt unterwegs und man kannte sich eigentlich relativ schnell aus! Es dauerte nur einige Monate bis ich mich im County Dublin heimisch gefühlt habe und fand den Gedanken irgendwann wieder nach Hause zu fliegen komisch.

Die Kinder waren mir schon nach wenigen Wochen so ans Herz gewachsen und es ging relativ schnell, dass ich meine Routine mit den Kindern hatte und sie genau wussten, was für Regeln es bei mir gibt. Selbstverständlich waren die Regeln im Sinne der Eltern gestaltet.

 Ich entschied mich dafür über Weihnachten auch bei meiner Gastfamilie zu bleiben und miranzuschauen, wie man in Irland dieses Fest denn so verbringt. Leider sind so gut wie alle meineFreunde 1-2 Wochen über Weihnachten nach Hause geflogen. Allerdings war die Zeit mit meinerGastfamilie auch sehr schön und ich habe es sehr genossen und nicht bereut meine kompletteAufenthaltszeit in Irland zu verbringen. Je länger man in Irland war, umso schneller verstrichen die

Monate – so kam es einem jedenfalls vor. Am Ende raste die Zeit förmlich!

 Irgendwann kam dann der Tag der Tage an dem ich sooooo traurig war meine Gastfamilie zuverlassen, mir so viele Fragen im Kopf rumgeisterten und ich mich dennoch so auf Daheim freute!

Man kann dieses Gefühlschaos wirklich nicht beschreiben, wenn man es nicht selber erlebt hat. Der Vortag meiner Abreise war auch wirklich schön. So gut wie alle Verwandten, die ich auch kannte kamen um mich zu verabschieden. Es gab ein großes Essen und ich bekam viele kleine Geschenke und Abschiedskarten. Am Flughafen haben die kleineren meiner Kinder geweint und ich musste mich wirklich zusammenreißen um nicht auch anzufangen, denn dann wäre es für sie noch schwieriger gewesen.

Doch das zeigt mir nur eins – meine 11 Monate in Irland waren einfach eine Erfahrung für sich, die ich auch nie für irgendwas eintauschen würde, mir vieles über mich selbst gezeigt hat und die mir niemand mehr nehmen kann! Außerdem habe ich ganz viele neue und gute Freunde hinzubekommen, mit denen ich jetzt auch noch regen Kontakt halte.

 Ich würde jedem empfehlen, der sich überlegt als Au pair ins Ausland zu gehen – macht es! Es ist

so eine einzigartige Erfahrung, die man nicht verpassen darf!

 

 

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Das bin ich mit 4 von meinen 5 AuPair-Kindern und dem Hund am Tag vor meiner Abreise
 
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