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Änne Dingeldein berichtet aus Dublin (Irland)

Au Pair Erfahrungsbericht aus Irland, Dublin

Meine Vorstellungen von Irland und meinem zukünftigen Au Pair - Jahr sahen, bevor ich auf der Grünen Insel gelandet bin, in etwa so aus: viel Regen - deshalb habe ich mir erst einmal eine Jack Wolfskin-Jacke zugelegt; eine zweite Familie, neue Freunde und nebenbei fließende Englischsprachkenntnisse.

Die erste realistische Erfahrung, die ich machte war, dass ich meine regendichte Jacke nicht einmal annähernd so oft brauchte, wie ich es mir ausgemalt hatte. Den Sommer kann man nämlich auch in Irland genießen und da kommt es gerade gelegen, dass man so nahe am Meer wohnt!

Meine Gastfamilie hieß mich herzlich willkommen und führte mich langsam in ihren Alltag ein. Ich wurde nicht überfordert, sondern entwickelte eher Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein. Mein Tagesablauf bestand darin, meine Gastkinder morgens schulfertig zu machen und deren Lunch für die Schule vorzubereiten. Nach kleinen Hausarbeiten, wie die Spülmaschine ausräumen und die Wäsche aufhängen, hatte ich bis mittags frei. Dann half ich meinen Gastkindern bei ihren Hausaufgaben und dabei, sich fertig für Nachmittagsaktivitäten zu machen oder ich bastelte, backte, zeichnete, las und spielte Rugby im nahegelegenen Park mit ihnen. Abends half ich meinen Gasteltern, das Abendessen vorzubereiten, das wir anschließend zusammen einnahmen. Während meines Aufenthaltes sind mir die Kinder sehr ans Herz gewachsen, da ich eine sehr vertraute Beziehung zu ihnen aufbaute. Ich wurde wie zur "großen Schwester" für sie. Insgesamt habe ich mich bei meiner Familie sehr wohl gefühlt, da ich durch simple Gesten, wie beispielsweise, dass Salami für mich in den Kühlschrank gelegt wurde, weil jeder wusste, dass dies meine Lieblingswurst ist, mit in das Familienleben integriert wurde. Mit meinen Gasteltern konnte ich sowohl Probleme besprechen als auch einfach von meinen Tageserlebnissen erzählen.

Zwei Mal die Woche habe ich die Au Pair - Schule besucht, um am Ende meines Aufenthaltes ein Englisch-Zertifikat machen zu können. Neben der Tatsache, dass sich mein Englisch durch die regelmäßige Zusatzübung enorm verbessert hat, habe ich in der Schule auch viele Freundschaften knüpfen können, da ich dort andere Au Pairs sowohl aus dem eigenen Land, als auch aus Spanien, Frankreich und Polen, kennengelernt habe.

Das Wochenende hatte ich überwiegend frei und daher genutzt, um Ausflüge zu unternehmen oder einfach nur in Dublin die Pubs zu erobern. Ich kam sehr viel in Irland herum und habe die Vielfalt der Landschaften zu schätzen gelernt. In Dublin selbst kann man super gut shoppen gehen, in unscheinbaren Cafes, die man in Seitenstraßen entdeckt, Menschen beobachten oder relaxen und abends kann man natürlich das Nachtleben von traditionellen Pubs über noble Bars zu pulsierenden Clubs unsicher machen!

Insgesamt ist ein Auslandsaufenthalt in Irland unbezahlbar viel wert: Dublin ist meine zweite Heimat geworden, zu der es mich immer wieder hinziehen wird. Ich habe noch nie eine Stadt so gut kennengelernt wie dadurch, dass ich dort für zehn Monate gelebt (und natürlich gearbeitet) habe. Ich habe die irische Kultur mit ihren Mängeln (kein Vollkornbrot, nur sogenanntes "Brownbred“!) und vor allem mit ihren Qualitäten (sehr offene und kommunikative Menschen, eine bezaubernde Landschaft und, nicht zu vergessen, den Irish Coffee!) durch meine Gastfamilie kennengelernt und ich habe viele neue Freunde gefunden, durch die mir die Welt plötzlich so klein erscheint. ...Und last, but not least, komme ich inzwischen problemlos mit jedem Akzent zurecht; besonders natürlich mit dem charaktervollen irischen Akzent, was für einen weiteren Besuch in Dublin schließlich auch nicht schlecht ist.

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