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Andrea Felber berichtet aus Gran Canaria (Spanien)

Hallo, ihr lieben zukünftigen Aupairs,

Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll….Im August 2007 hab ich mich aufgemacht nach Gran Canaria und war schon ganz aufgeregt meine Gastfamilie kennen zu lernen, bei der ich die nächsten 11 Monate verbringen würde. Klar, war auch Angst dabei…Ich kann gar nicht sagen welches Gefühl überwog. Meine Gastmutter hat mich schon am Flughafen mit ihren beiden Kindern: Maria (5) und José (8) erwartet. Die Kinder waren noch schüchtern, haben nur auf den Boden geguckt und sich noch nicht so recht getraut mich zu begrüßen. Stattdessen versteckte sich Maria lieber hinter dem Rücken ihrer Mutter.

Als wir dann im Haus der Familie angekommen waren, in Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria, hat es nicht lange gedauert, bis die Kinder und ich warm wurden. Wir haben Twister und „Wer ist wer“ gespielt.

Von nun standen meine Aufgaben fest: Mit José musste ich Hausaufgaben machen und für die Schule lernen. Am Nachmittag sind wir zu dritt immer zu seinen Aktivitäten gefahren, wie Judo oder Karate. Wenn wir abends dann zu hause ankamen hiess es: duschen, Abendessen machen und sie zu Bett bringen, was oft nicht so leicht war. Die Eltern waren oft noch gar nicht zu hause als die Kinder im Bett waren, weil sie sehr viel arbeiten mussten. Ich habe die Kinder öfter gesehen als die Eltern ihre eigenen Kinder, was eigentlich sehr schade ist. So ging das eigentlich jeden Tag in der Woche. Auch wenn es zum Teil anstrengend war und ich kurz vorm Verzweifeln war, wird man fast jeden Tag belohnt, wenn Maria mir mal wieder ein Bild mit Sonne und Blumen gemalt hat oder José eine Eins nach Hause gebracht hat und die Eltern zufrieden waren. Wir hatten immer viel Spaß zusammen: wenn wir auf dem Spielplatz waren, José mit seinem Fahrrad und Maria mit ihrem rosafarbenem Barbie-Roller oder wenn wir im Kino waren und ich den beiden eine Freude machen konnte, indem wir zu McDonalds gegangen sind um eine Kleinigkeit zu essen.

Im Februar hat mich meine Gastfamilie sogar eingeladen mit ihnen nach La Palma zu fahren und dort Karneval zu feiern. Es war einfach super, wir hatten viel Spaß. Alle Leute ziehen sich komplett in Weiss an und bewerfen sich gegenseitig mit Babypuder. José, Maria und ich haben ständig „Babypuder – Schlachten“ geführt.

Am Wochenende hatte ich frei und konnte meine Freizeit genießen: mit Freunden und anderen Au Pairs an den Strand gehen und die Sonne genießen, denn auf Gran Canaria gibt es ja so gut wie keinen Winter. Einen Samstag haben wir uns alle zusammen ein Auto gemietet und sind einmal rund um die ganze Insel (dauert ja nicht lange bei dieser kleinen Insel) gefahren. Diese Insel ist einfach super vielseitig. Im Inneren der Insel sind Berge und es ist alles grün, im Süden gibt es in Maspalomas sogar eine Dünenlandschaft und im Norden kannst du dich an den vielen Palmen die überall stehen gar nicht satt sehen.

Abends konnte man auch super auf Gran Canaria weg gehen, jeden Abend haben wir eine andere coole Bar oder Disco entdeckt. Diese Insel hält einfach immer Überraschungen für dich bereit.

Auch die Leute sind super nett dort. Es verging kaum ein Tag wo du keine neuen Spanier kennengelernt hast. Langsam ist dann ein Freundeskreis entstanden, der sich entweder zufällig oder abgesprochen in einer Disco oder Bar getroffen hat.

Ganz in meiner Nähe war auch ein Sprachschule, wo ich alle meine (deutschen und österreichischen) Freunde kennen gelernt habe. Was hätte ich nur ohne sie gemacht….

Ich kann nur sagen, dieses Auslandsjahr war und ist eine Erfahrung wert war und ich möchte es nicht missen.

Wenn ihr euch auch entscheiden solltet als Aupair nach Spanien zu gehen und ihr noch Fragen habt, dann schreibt mir doch einfach: amdyfelber520@hotmail.com

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