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Daniela Rott berichtet aus Navarra (Spanien)

Hallo liebe zukünftige Au-Pairs!
Toll, dass ihr euch für einen Au-Pair-Aufenthalt in Spanien interessiert! Ich kann euch darin, sofern ihr noch keine Entscheidung getroffen habt, nur bestärken. Ich habe eine tolle und erlebnisreiche Zeit in Spanien (Navarra) als Au-Pair erlebt und möchte euch gerne etwas mehr erzählen:

Meine Gastfamilie
Meine junge Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter (35 Jahre), meinem Gastvater (38 Jahre) und ihrem kleinen Sohn (2 Jahre, mittlerweile 3). Ich war montags bis samstags vormittags für den Kleinen zuständig und sollte zusätzlich Deutsch mit ihm sprechen, damit er diese Sprache lernt. Ich war das erste Au-Pair und er konnte somit kein Wort, was am Anfang natürlich leichte Schwierigkeiten bereitete. Lange dauerte es jedoch nicht, bis er mich verstand und Kinderherzen kann man sowieso ganz ohne Sprache erobern :-)
Ein ganz normaler Tag bestand aus wecken des Kleinen, frühstücken, spielen, Mittag essen (dieses eventuell zubereiten) und den Kleinen ins Bett bringen (zum Mittagsschlaf – siesta!). Beim Spielen sprechen wir von der ganzen Bandbreite; bei gutem Wetter waren wir auf dem Spielplatz, spielten Fußball oder gingen spazieren, bei schlechtem Wetter tanzten wir, spielten Knete, Duplo, Autos oder backten Muffins. Im Haushalt hatte ich keine festgelegten Tätigkeiten, mein Zimmer und Bad musste ich selbst sauber halten, alles andere haben wir stets untereinander abgesprochen.
Meine Rolle in der Gastfamilie war stets „Familienmitglied“ – ich wurde nie als „Angestellte“ behandelt, sondern eher als große Schwester. In den Urlaub wurde ich mitgenommen, wodurch ich sehr viel von Spanien gesehen habe. Durch diverse Wochenendexkursionen lernte ich auch die umliegende Region Navarra/Baskenland sehr gut kennen und lieben. Doch auch wenn ich mal ein Wochenende alleine verreisen wollte (z. B. nach Barcelona), war dies problemlos möglich. Versäumte Betreuungsstunden wurden dann einfach nachgeholt, man kann das Ganze ja sehr flexibel gestalten.

Der Sprachkurs
Ich bin mit schon relativ ausgeprägten Spanischkenntnissen in mein Au-Pair-Jahr gegangen, da ich schon sechs Jahre Unterricht hatte. Dennoch habe ich, und das würde ich wirklich jedem empfehlen, einen Sprachkurs belegt. Dieser fand zweimal die Woche am Abend im 30km entfernten Pamplona statt und hat mich beim Lernen und Perfektionieren sehr gut unterstützt. Auch um Leute (evtl. in deinem Alter) kennenzulernen, ist ein Sprachkurs sinnvoll. Allerdings ist es auf dem Land schwieriger, einen passenden Sprachkurs zu finden, als in der Stadt (z. B. in Madrid gibt es Sprachschulen wie Sand am Meer…).

Kontakt zu anderen Au-Pairs
Von der Partneragentur in Spanien bekommt man mindestens monatlich aktuelle Listen mit vielen Au-Pairs in ganz Spanien und kann somit schnell Kontakt zu anderen Mädchen aufnehmen, die auch in deiner Nähe wohnen. Ich selbst habe mit einigen Mädchen aus der Umgebung Kontakt gehabt und mich auch mit einem Au-Pair getroffen. Bis heute haben wir Kontakt, also können auch Freundschaften dadurch entstehen. Den Hauptanschluss meiner Freizeit hatte ich an einer spanischen Clique in meinem Alter, die ich durch Zufall kennengelernt habe.

Was sonst noch interessant ist
Ihr seid in Spanien, also nutzt das aus! Ihr habt neben der Zeit in der Familie relativ viel Freizeit, die ihr gut nutzen könnt. Neben dem Sprachkurs habe ich Sportkurse gemacht, Salsa gelernt und mich mit spanischen Leuten getroffen. Auch über ein Tandem (ein Spanier, der Deutsch lernen will) kann man schnell Einheimische kennenlernen und das würde ich sehr empfehlen – dadurch verbessern sich eure Spanischkenntnisse ungemein!

Falls du weitere Fragen hast oder einfach mehr wissen willst, melde dich doch einfach: daniela-rott(at)gmx.de

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