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Julia Faatz berichtet aus Naples (USA)

Wenn ich auf den Beginn meines AuPair-Jahres zurückblicke, denke ich daran, wie aufgeregt ich war und wie gespannt auf das vor mir liegendes Jahr und die Menschen, denen ich begegnen würde. Ich hatte keine wirklich konkreten Vorstellungen, was mich erwarten würde, und ich denke, das war auch gut, da es ja oft ganz anders kommt, als man es erwartet. So kam ich also recht offen in meine Familie und war bereit, mein Bestes zu geben.

Ich verbrachte mein Jahr mit einer Familie in Florida und war verantwortlich für zwei Jungen im Alter von vier und sechs Jahren. Ich muss gestehen, dass die Kinder und ich zu Beginn meiner Zeit einige Schwierigkeiten miteinander hatten. Doch mit der Zeit und zunehmenden Vertrauen änderte sich dies. Zwischen den Kindern und mir entwickelte sich langsam eine sehr enge und spezielle Beziehung, auf die ich auch sehr stolz bin die für mich sehr wichtig ist.

Mit meinem Gastvater habe ich mich von Anfang an sehr gut verstanden, doch mit meiner Gastmutter war es manchmal etwas schwierig. Sie erwartete sehr viel, was meiner Meinung nach keinesfalls schlecht ist, doch vergaß sie von Zeit zu Zeit, dass für mich vieles neu und ungewohnt war. So habe ich bei manchen Kleinigkeiten zwar geschwiegen, um unnötigen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, aber bei Dingen, bei denen ich mich wirklich ungerecht behandelt gefühlt habe, auch meine Auffassung dargestellt. Dadurch konnte ich mir, obwohl man sich als AuPair natürlich auch der Familie anpassen muss, noch selbst treu bleiben und ich fühlte mich nicht schlecht. Ein großes Plus bei meiner Gastmutter war jedoch, dass man mit ihr auch reden konnte und sie sich meine Meinung wirklich mit Interesse angehört hat. Vor allem durch diese Gespräche haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander aufgebaut. Ich bin sehr dankbar, denn sie hat sehr dazu beigetragen, dass ich belastbarer und selbstsicherer geworden bin.

Wenn ich nun nach Vollendung meines AuPair-Jahres, auf meine Erfahrungen zurückschaue, muss ich feststellen, dass mir dieses Jahr viel mehr gegeben hat, als ich eigentlich erwartet hatte. Ich bin stärker geworden in meinen Entscheidungen und selbstbewusster in meiner Meinung. Auch wenn es manchmal hart war, möchte ich dieses vergangene Jahr um nichts in der Welt missen. Ich habe diese letzten zwölf bzw. dreizehn Monate sehr genossen und vor allem habe ich viel gelernt; und zwar nicht nur die englische Sprache sondern für mich selbst. Meine "Gastfamilie" ist für mich mehr geworden als nur eine "Gastfamilie". Ich weiß, dass ich jederzeit zu ihnen zurückkehren kann und ich immer willkommen bin.

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