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Lena Biakowski berichtet aus Alpharetta (USA)

USA - das Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Land, so viel größer als Deutschland, vielseitig und interessant.

Für mich war es immer ein Traum gewesen, nach der Schule in die USA zu reisen, um die Leute, Kultur und die Sprache näher kennen zu lernen. Früher schaute ich auf dem Fernsehsender ,,VOX“ gerne die Sendung ,,Auf und davon- Mein Auslandstagebuch“. Ich sah viele, junge Mädchen, die als Au Pair in ein fremdes Land gingen, was mich inspiriert und neugierig gemacht hat.

Mit Englisch hatte ich in der Schule nie große Probleme, wobei ich zugeben muss, dass sich mein Können lediglich auf die Grammatik und auf das Schreiben von Texten beschränkte. Referate auf Englisch zu halten waren für mich kein Vergnügen, denn meine Aussprache befand ich nie als besonders gut und somit hatte ich Angst, Fehler zu machen und mich zu blamieren. Natürlich machte es mir auch Spaß, Zeit mit Kindern zu verbringen, manchmal auch verrückt zu sein, selbst noch mal ein wenig Kind zu sein.

Nachdem sich meine Gastfamilie gemeldet hatte, stand es fest: Ich werde für ein Jahr Deutschland hinter mir lassen und für diese Zeit in ein neues Land gehen. Es sollte nach Alpharetta gehen, einem Vorort von Atlanta, der Hauptstadt des Bundestaates Georgia. Der Abschied fiel mir schon etwas schwer, doch die Vorfreude auf meine Reise überwog.

Beim Workshop in New York, lernte ich nette Mädchen kennen. Der Großteil war in meinem Alter, und alle waren mindestens genauso aufgeregt und gespannt wie ich. Wie würde das erste Treffen mit der Gastfamilie aussehen? ,, Hoffentlich sind die nett“, dachte ich mir. Und das waren sie! Meine neue Familie, die Eltern und das zehnjähriges Mädchen sowie der Hund, nahmen mich von Anfang an sehr herzlich auf. Mein Gastvater zeigte mir wie man ein Automatikauto fährt und vielmehr noch wie man in den USA Auto fährt. Ich meldete mich im nahe gelegenen Fitnessstudio an und erkundete die Gegend.

Während der Woche brachte ich Hailey jeden Morgen um sieben Uhr zur Schule und holte sie um drei Uhr nachmittags wieder ab. Anschließend standen Hausaufgaben für sie auf dem Plan, sie traf sich mit Freunden oder ging ihren Hobbys Turnen und Cheerleading nach. Gegen sieben Uhr kamen meine Gasteltern nach Hause und es wurde gemeinsam zu Abend gegessen. Am Wochenende hatte ich meistens frei und unternahm viel mit Freunden.

Neben meinem zweiwöchigen Urlaub, in dem ich mit meiner deutschen Familie an die Westküste flog, machte ich auch einige Wochenend- Trips z.B. nach Washington D.C. oder Florida. Mit meiner Gastfamilie durfte ich im Sommer für eine Woche an den Strand fahren, was sehr schön war.

Die College- Kurse belegte ich direkt am Anfang meines Jahres. Es hieß also ,,Welcome back to school“. Zusammen mit einem anderem Au Pair schrieb ich mich für sogenannte ,,ESL“ (Englisch as a second language) classes ein. Dort knüpfte ich weitere Kontakte, und der Unterricht machte sogar ein wenig Spaß.

Wie bewerte ich meinen Auslandsaufenthalt in Amerika? Auf jeden Fall als sehr positiv! Sicherlich gibt es hin und wieder einige Sachen, die nicht so gut laufen, Dinge, die einem von der eigenen Kultur her ,,fremd“ oder komisch vorkommen, aber ich denke, das ist normal. Hatte ich mal Heimweh, lenkte ich mich einfach ab, und dann ging das schnell vorüber.

Ich kann sehr froh sein, dass ich eine so tolle Gastfamilie hatte, die stets freundlich, locker und lustig drauf war. Ich habe viele, neue Freunde gefunden, mit denen ich immer noch in Kontakt stehe. Gemeinsam teilen wir Erlebnisse, an die ich mich gerne zurück erinnere.

Meine Sprache konnte ich ebenfalls verbessern. Jetzt habe ich keine Angst mehr vor Schulreferaten oder Gesprächen auf Englisch! :)

Es war eine unvergessliche Zeit und ich kann jedem nur empfehlen, diesen Schritt zu gehen. Ein Jahr auf sich selbst gestellt zu sein, ohne Freunde und Familie aus Deutschland, dafür aber mit anderen tollen Menschen, vielleicht auch Einiges über sich selbst zu lernen und schließlich mit einem Koffer voller Erinnerungen wieder zurückzukehren.

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