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Christine Blume berichtet aus San Ramon (USA)

Kurz vor meinem Abi habe ich mich dazu entschlossen, AuPair zu werden und für ein Jahr nach Amerika zu gehen. Anlass dafür war eigentlich, dass ich nicht wusste, was ich nach der Schule machen soll. Aber schnell wurde mir klar, dass so ein AuPair Jahr meinen Traum von einem Leben in den Staaten erfüllen könnte.

Meine Bewerbung war im April eingereicht und nie hätte ich gedacht, dass sich die erste Gastfamilie schon Anfang Mai bei uns meldet. Ich war richtig aufgeregt und dachte, mein Englisch würde völlig versagen, als ich mit meiner Gastmom am Telefon sprach.

Obwohl ich mir gesagt hatte, nicht die erste Familie zu nehmen, da ich eine Wahlmöglichkeit haben wollte, entschied ich mich doch sofort für DIESE Familie und sie innerhalb von zwei Wochen auch für mich.

Anfang Juli saß ich also im Flieger auf dem Weg nach New York. Ich war froh, nicht die Einzige zu sein, die unendlich aufgeregt und zugleich traurig war, Freunde und Familie zurück lassen zu müssen. New York war anstrengend und aufregend zugleich. Der Workshop war ermüdend, die Zimmer nachts trotz Klimaanlage viel zu heiss und um New York zu sehen gab es kaum Zeit. Doch trotzdem hat es riesigen Spass gemacht, denn schon in NY hab ich viele liebe Leute kennengelernt, mit denen ich noch heute in Kontakt stehe.

Freitags ging es dann endlich weiter nach Kalifornien. Am Flughafen hat mich meine Gastfamilie empfangen. Es war ein komisches Gefühl, denn vor mir standen fremde Leute und ich sollte für ein Jahr bei ihnen wohnen. Ich habe vor Aufregung fast kein Wort herausbekommen, doch schon nach Minuten war alles viel einfacher. Meine Gastfamilie tat alles Erdenkliche, damit ich mich ein bisschen wie zu Hause fühlte.

Der Sohn der Familie (Mac, 5 Jahre) war richtig süß und mit der Sprache hat es nach zwei bis drei Wochen auch super geklappt.

Gleich am ersten Wochenende ging es in einen Familienurlaub in die Berge. Es war schön, Zeit mit meiner Gastfamilie verbringen zu können, doch zugleich hatte ich – besonders in den ersten vier Wochen – Angst, keinen Anschluss an andere AuPairs finden zu können. Diese Angst stelle sich zum Glück als unnötig heraus. Schon nach dem ersten AuPair Meeting konnte ich fünf bis zehn Mädels zu meinen neuen Freunden zählen. Besonders toll war, dass sie aus den verschiedensten Ländern kamen. Alle waren wirklich nett und hilfsbereit.

Innerhalb der folgenden Monate habe ich so viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, wie wohl nie wieder in meinem ganzen Leben.

Mein Tagesablauf bestand darin, Mac morgens zur Schule zu fahren, ihn Mittags wieder abzuholen, Lunch zuzubereiten und dann mit ihm bis um fünf oder sechs Uhr zu spielen. Playdates mit anderen AuPairs, Sportkurse oder die vielen kalifornischen Parks haben da für reichlich Abwechslung gesorgt.

Doch auch in meiner Freizeit wurde es nie langweilig. Im August hat mich meine Gastfamilie zum Campen eingeladen, im September waren wir in Orange County bei Freunden und Highlight der ersten sechs Monate war Thanksgiving im Disneyland California. Wir hatten riesigen Spass. Im Dezember standen mein Geburtstag und Weihnachten an. Natürlich habe ich besonders in dieser Zeit viel an zu Hause gedacht, doch meine Gastfamilie hat versucht, mich so gut wie möglich vom Heimweh abzulenken und das auch erfolgreich geschafft.

Es war viel zu beeindruckend, wie in Amerika im Gegensatz zu Deutschland Weihnachten gefeiert wird, und ich kam mir nicht nur dieses eine Mal vor wie im Film...

Neben Ausflügen mit meiner Gastfamilie haben auch wir AuPairs reichlich unternommen. Meine Familie stellte mir glücklicherweise ein Auto zu Verfügung, dass ich überall hinfahren konnte, so dass die Mädels und ich im Oktober in den Yosemite National Park gefahren sind, um dort ein ganzes Wochenende zu wandern. Die Landschaft war atemberaubend. Zwar blieb der Ausflug nicht ohne Pannen, aber gerade diese kleinen Geschichten (wir hatten eine Reifenpanne) machen´s erst richtig spannend.

Kalifornien hat neben Gebirgen aber auch noch andere tolle Ecken zu bieten. Strände zum Beispiel. Ende März flogen wir zu sechst nach Venice Beach (Südkalifornien). Einen Tag des Wochenendes verbrachten wir damit, Leute am Strand zu beobachten und Venice bietet dazu reichlich Gelegenheit! :-) Außerdem zählten Malibu und Santa Monica zu unseren Strandausflugszielen. Und neben Stränden komplettierten große Städte das Bild Kalifornien.

Einer unserer AuPair Trips führte uns nach L.A. - auf den Spuren der Stars, verdeutlichten uns Hollywood und Beverly Hills, wo die ganz Glücklichen, Talentierten oder sehr hart Arbeitenden leben. Einen Besuch in den Universal und Warner Brother Studios konnten wir uns ebenfalls nicht entgehen lassen.

Zurück im Norden Kaliforniens bei unseren Gastfamilien war von Langeweile aber immer noch nichts zu spüren. An einem Wochenende fiel uns ein, dass wir den Arnold Schwarzenegger noch gar nicht besucht hatten. :) Wir kannten ihn bis dahin ja nur aus großem Kino, aber jetzt wissen wir, wo er inzwischen arbeitet. ;) Sacramento war zwar nicht wirklich aufregend, aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Neben all den tollen Orten, die wir in Kalifornien, Nevada (Reno) und Arizona (Grand Canyon) gesehen haben, fehlt nur noch eine einzige Stadt: SAN FRANCISCO.

Da diese Traumstadt nur eine halbe Autostunde entfernt lag, hielt uns an den Wochenenden nicht viel zu Hause fest.

Zahlreiche Ausflüge führten uns im Laufe des Jahres immer wieder zur Golden Gate Bridge und Alcatraz. San Francisco hat eine ganz besondere Atmosphäre und passt auf keinen Fall ins typische Muster einer Großstadt. Es ist richtig gemütlich dort.

Mit einem Highlight jeden Monat war der Juli ganz schnell wieder da. Kaum zu glauben, wie schnell so ein Jahr doch vergeht... Es hieß also Abschied nehmen, was mir wirklich sehr, sehr schwer fiel, den mittlerweile waren Mac, Elizabeth und Rob (meine Gasteltern) mir so ans Herz gewachsen, dass am Tag des Abschieds kein Auge trocken blieb. Die drei sind zu meiner zweiten Familie geworden und ich vermisse sie jeden Tag unendlich. Aber auch meine Freunde, die ich in Amerika kennengelernt habe fehlen mir sehr.

Nach meinem kalifornischen Abschied habe ich den 13. Monat als Reisemonat genutzt und bin für eine Woche nach Washington DC geflogen, bevor es auf die Rückreise nach Deutschland ging.

Ich bin dankbar für all die tollen Erfahrungen, die ich in 13 Monaten Staaten machen durfte und werde alles in guter Erinnerung behalten.

Auch wenn mal nicht alles so gut lief – man darf sich so ein Jahr nicht nur als Highlight pur und Fun ohne Ende vorstellen, sondern es ist auch harte Arbeit und ab und an stellen sich einem Probleme – kann ich letztendlich von einem erfolgreichen Jahr sprechen, in dem ich super viel gelernt habe, am meisten über mich selbst.

Auch wenn hier in Deutschland nun neue Herausforderungen auf mich warten, sehne ich mich täglich nach Kalifornien, meinen Gasteltern, Freunden und vor allem meinem Maccie zurück.

Vielen Dank IST für euren Einsatz. Ihr macht es uns möglich und ganz schön leicht, unseren Traum von Amerika zu erfüllen. Mein AuPair Jahr war das spannendste Jahr meines Lebens.

Ich kann jedem nur weiterempfehlen, AuPair in Amerika zu werden!

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