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Claudia Holzapfel berichtet aus San Francisco (USA)

Wieso ich mich dazu entschlossen habe, für ein Jahr als AuPair in die USA zu gehen? Gute Frage! Am Anfang waren die Hauptgründe, dass ich mein Englisch verbessern und in einem anderen Land leben wollte. Und da ich gerne mit Kindern zusammen bin, schien mir „AuPair“ eine gute Möglichkeit zu sein.

Ich bewarb mich bei iSt. Nachdem ich in Heidelberg ein Vorstellungsgespräch hatte, bekam ich dann auch die Mitteilung, dass ich in das Programm aufgenommen sei.

Nach Telefongesprächen mit verschiedenen Familien fiel die Entscheidung: Ich werde nach San Francisco in Californien gehen! Kara und Rob, meine zukünftigen Gasteltern, hörten sich am Telefon seht nett an. Sie schickten mir per E-mail Fotos von sich und den drei Mädchen, Megan (5 Jahre), Claire (3 Jahre) und Erin (15 Monate), der Umgebung und ihrem Haus. Kurz darauf hatte ich schon mein Visa und meine Reiseunterlagen. Am 24. September war es dann soweit: ich flog nach New York. Dort hatte ich einen viertägigen Workshop und uns wurden von zwei Mitarbeitern der Agentur nochmal die „Grundregeln“ zur Kinderbetreuung erklärt: wie man richtig wickelt, eine Flasche gibt, Kinderkrankheiten, was man bei Kindern verschiedener Altersgruppen beachten muss und beliebte amerikanische Kinderspiele. Es wurden uns auch die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen gezeigt. Am letzten Abend kam dann der beste Teil: die Stadtrundfahrt! Es war total schön.

Am nächsten Morgen, es war der 28. September, ging es dann zum Flughafen. Ich war sehr gespannt und nervös. Ist „meine“ Familie genau so nett, wie sie auf den Fotos aussehen? Werde ich mit den Kindern zurecht kommen? Hoffentlich können Sie mein Englisch verstehen! Wir verstanden uns auf Anhieb prima. Rob ist Manager bei einer größeren Computer- und Internetfirma hier in San Francisco. Kara ist Professorin und unterrichtet am hiesigen College.

Das erste Wochenende war total aufregend. Wir haben viel geredet und uns so kennengelernt. Die ersten paar Tage hat Kara zusammen mit mir auf die Kinder aufgepasst, hat mir die Schulen gezeigt, die Spielplätze, den Park... Die Kinder hatten mich schnell akzeptiert. Am Anfang hatten die Kinder und ich manchmal Probleme uns zu verstehen. Worte wie Schnuller, Lätzchen oder Windel, ... lernt man halt nicht in der Schule. Aber Megan war mir eine große Hilfe: wenn ich ein Wort nicht kannte, habe ich ihr einfach den Gegenstand gezeigt und sie hat mir dann das Wort genannt. Nach einer Weile hat Megan dann angefangen, nach dem deutschen Wort zu fragen und kann jetzt schon ein paar kleine Sachen wie „ich heiße Megan“, „wie geht es dir?“ und „Tschüss“ auf deutsch sagen.

Mein Tagesablauf sieht ungefähr so aus: um 8.30h bringe ich Megan zusammen mit Claire und Erin zur Schule, danach fahren wir entweder in den Park oder gehen spazieren. Um 1.10h holen wir dann Megan wieder von der Schule ab und fahren nach Hause. Megan geht jeden Tag zur Schule und Claire dreimal die Woche für jeweils drei Stunden in den Kindergarten. Nach dem Mittagessen treffen wir uns dann meistens mit anderen AuPairs und deren Kindern zum Spielen, zum Basteln oder wir fahren zusammen in den Park oder in den Zoo. Mein Tag mit den Kindern endet zwischen 17.30 und 18.00 Uhr.

Abends treffe ich mich oft mit meinen Freundinnen Sue, Julia und Anke. Die drei sind auch deutsche AuPairs und wohnen in der näheren Umgebung. Wir gehen gemeinsam zur Schule (eine Englischklasse), ins Fitnessstudio, ins Kino oder einfach nur zum Kaffeetrinken. An den Wochenenden machen wir Ausflüge nach San Francisco City, gehen zu Baseball- oder Football Spielen, fahren ans Meer und legen uns dort zum Ausspannen an den Strand. Da die Inlandsflüge in den USA recht günstig sind, fliegen wir auch schon mal übers Wochenende weg. Wir waren zusammen in Los Angeles, in den Universal Studios, In Hollywood, im Disneyland und im Yosemite Nationalpark. Als nächstes ist ein Wochenende in Seattle geplant und im August werden Sue und ich gemeinsam für eine Woche an die Ostküste fliegen. Wir wollen New York und Washington besichtigen. Bei unseren Ausflügen haben wir immer viel Spaß.

Alles in Allem gefällt es mir hier total gut und ich bin sehr froh, dass ich mich zu diesem Auslandsaufenthalt entschlossen habe.

Ab und zu aber, wenn man beispielsweise mal schlechte Laune hat und die Kinder dann auch noch knatschig sind, bekommt man schon mal ein bisschen Heimweh, aber wenn dann ein „I love you, Claudia!“ von den Kindern kommt, hat man alles wieder vergessen!

Natürlich freue ich mich wieder sehr auf zu Hause. Als allererstes kaufe ich mir ein richtiges Körnerbrötchen und ein Stück Lyoner!!!

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