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Micheline Lenkwitz berichtet aus Old Brookville (USA)

Meine Gastfamilie wohnte in Old Brookville, NY. Dies war ein kleiner Ort auf Long Island. Ich hatte auf zwei Kinder aufzupassen, einen fünfjährigen Jungen, namens Anthony, und ein siebenjähriges Mädchen, namens Lauren.

Meine Gastmutter arbeitete von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends in einem Krankenhaus. Mein Gastvater war selbständiger Zahnarzt und arbeitete daher montags bis mittwochs von 6 Uhr morgens bis 21 Uhr abends, aber er arbeitete nicht donnerstags und freitags. Leider hatte ich kein Auto zur Verfügung, aber meine Gasteltern fuhren mich, wenn die Möglichkeit bestand, somit hatte ich keine Probleme.

Mein Tagesablauf war folgendermaßen:

Um sieben Uhr weckte ich Lauren und machte sie für die Schule fertig. Anthony wurde von seiner Mutter fertig gemacht. Um acht Uhr verließen die Kinder mit der Mutter das Haus.

Danach habe ich meine täglichen Pflichten erledigt (Betten der Kinder machen, Küche absaugen, dienstags und freitags Wäsche der Kinder, sowie freitags das Erdgeschoss saubermachen).

Um 12:30 Uhr kam Anthony mit dem Schulbus nach Hause und ich habe ihm Lunch gegeben, was meist ein Sandwich war. Danach habe ich mit ihm gelesen und gespielt bis 14:30 Uhr, wenn seine Schwester mit dem Schulbus nach Hause kam.

Um 15 Uhr haben beide einen Snack bekommen, welcher aus einem Getränk, Früchten und gegebenenfalls einen Keks bestand. Danach habe ich mit Lauren Hausaufgaben gemacht und Klavierspielen geübt.

Gegen 17 Uhr habe ich Abendbrot gemacht, zu dem auf jeden Fall ein Salat gehörte.

Ab 19 Uhr durften die Kinder fernsehen (auf keinen Fall vorher, es sei denn sie sind krank) und einen Snack haben (Eis oder Popcorn) mit folgendem Zähneputzen (vor allem wenn man einen Zahnarzt im Haus hat). Gegen 20 Uhr ist Anthony eingeschlafen.

Ich hatte nie Probleme, ihn ins Bett zubekommen, da er seine Augen nach 20 Uhr nicht mehr aufhalten konnte. Ganz so einfach war es mit seiner Schwester nicht, welche ohne Probleme bis 22 oder 23 Uhr aufbleiben konnte, aber in einer Schulwoche musste sie um 21:30 Uhr ins Bett.

Samstags musste ich abends babysitten, wenn meine Gasteltern zum Dinner ausgingen. Dies konnte sich schon mal in die Länge ziehen, da die Kinder aufbleiben konnten, solange sie wollten. Die beiden haben die Samstage immer geliebt, da sie sich in mein Bett kuscheln und fernsehen konnten, komischerweise schliefen sie so zeitiger und schneller ein.

Meine Sonntage habe ich meistens mit Freunden in Manhatten verbracht oder bin einkaufen gegangen.

Während des Sommers lebte meine Gastfamilie in einem Strandhaus in Westhampton. Ich hatte dort draußen die schönste Zeit meines Jahres. Wir hatten den Pool gleich vor dem Haus und der Strand war auch nur fünf Minuten entfernt. Die Kinder waren den ganzen Tag zu Haus, so das ich mit ihnen größtenteils am Pool, am Strand und in der Bücherei war.

Nach dem Sommer hat sich nicht viel geändert. Beide Kinder kamen dann erst um 14:30 Uhr mit dem Schulbus nach Hause.

Ich kann sagen, dass ich wirklich in das Familienleben miteinbezogen wurde. Ich wurde zu allen Familienfeiern eingeladen und mitgenommen. Eines meiner schönsten Erlebnisse war die Karibikkreuzfahrt, auf die mich meine Gastfamilie mitgenommen hatte. Auch wenn ich dort arbeiten musste (die Kinder am Strand und abends babysitten), war es doch eine erlebnisreiche Reise. Ich habe meinen Gasteltern ein riesiges Dankeschön dafür gegeben, da ich weiß, dass viele AuPairs bei Familienurlauben zu Hause bleiben.

Der Abschied fiel mir echt schwer, da ich vor allem die Kinder sehr lieb gewonnen hatte, aber ich hoffe, das wir in Kontakt bleiben.

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