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Steffi Fledrich berichtet aus Portland (USA)

Wenn mir jemand vor 2 oder 3 Jahren gesagt hätte, dass ich für 1 Jahr als AuPair in die USA gehen werde, den hätte ich wahrscheinlich für verrückt erklärt. Heute bin ich froh, diesen Schritt damals getan zu haben - ich habe es nie bereut und würde jedem, der darüber nachdenkt, nur empfehlen diesen Schritt auch zu tun.

Letztes Jahr im Januar bewarb ich mich bei iSt und nur knapp 4 Monate später begann das Abenteuer meines Lebens. Als ich in Berlin ins Flugzeug stieg um mein Abenteuer zu beginnen, wusste ich nicht auf was ich mich einließ oder wie es mir ergehen würde in dem folgenden Jahr, als ich ein Jahr später ins Flugzeug stieg, um wieder zurück nach Deutschland zu fliegen, wusste ich, dass ich das Jahr meines Lebens gerade beende und alles ganz schrecklich vermissen würde.

Meine Gastfamilie, die Lugenbeal's bestanden aus: Rob (der liebste Mensch der mir je begegnet ist), Christine (eine Frau zum Pferdestehlen) und aus den Kindern: Dakota, 3, Logan und Tyler, 2 Jahre alt. Chris und Rob haben mich von Anfang an als vollwertiges Mitglied ihrer Familie betrachtet und auch behandelt. Ich wurde bei allen Entscheidungen mit einbezogen (was gibst zum Essen?) und hatte meine ganz normalen familiären Pflichten (könntest du bitte mal Staubsaugen?) zu erledigen. Mit meiner Gastfamilie hatte ich einen absoluten Glücksgriff getan. Die Jungs waren so süß, bereits gut erzogen und absolut zum knuddeln (Niemand hat mir vorher verraten, wie man einem strahlenden 2jährigen, der gerade voller Stolz versucht hat die volle Popcorn-Schüssel ins Wohnzimmer zu bringen und natürlich eine riesen Sauerei dabei verursacht hat und nun total unglücklich ist, böse sein?????) In meinen Gasteltern fand ich Freunde fürs Leben. Die Beiden waren immer für mich da, haben meine (deutschen) Macken geduldig ertragen und sich nie beschwert, wenn ich mal wieder das Telefon für Stunden blockierte um mit meinem Freund zu telefonieren.

Sicherlich war nicht immer alles eitel Sonnenschein, aber in welcher normalen Familie ist das schon? Das wichtigste war sofort darüber zu sprechen und nichts in sich hineinzufressen. Das belastet das Familienleben und kann alles kaputt machen.

In meinem Jahr habe ich viel gesehen und erlebt. Das sicherlich schlimmste Erlebnis war der 11. September 2001. Ich habe dieses Erlebnis als Amerikaner miterlebt und genauso gelitten wie jeder andere auch. Einerseits war dies eine schlimme Zeit um in den USA zu sein, ich habe schon mal darüber nachgedacht frühzeitig abzureisen, einfach weil ich Angst um mein Leben hatte. Anderseits war ich "froh" in den USA gewesen zu sein, als diese furchtbare Katastrophe passierte, denn dieses schlimme Erlebnis brachte mich und meine Familie noch viel näher. Wir haben uns alle in die Arme genommen und geweint, da hat es keine Rolle gespielt, ob ich Ami bin oder nur im Austauschprogramm.

Gott sei Dank hatte ich auch viele absolute Traumerlebnisse. Die Urlaube waren sicherlich die unvergesslichsten Erlebnisse meines Jahres. Meine Gastfamilie fuhr mit mir nach Kalifornien, wir waren in Kanada und Oregon (mein Heimatstaat) ist nun genauso bekannt wie Deutschland.

Ich bin meiner Gastfamilie sehr dankbar für dieses Jahr und dass ich Teil dieser chaotischen Familie sein durfte. Ich liebe sie sehr und sie werden immer in meinem Herzen einen ganz besonderen Platz einnehmen. Klar, dass mein Urlaub nächstes Jahr schon fest eingeplant ist!

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