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Theresa Nadenau berichtet aus Auckland (Neuseeland)

Im August war es schließlich soweit – das letzte Schuljahr begann und ich musste mich langsam aber sicher entscheiden was ich nach meinem Abitur machen wollte. Direkt studieren kam für mich nicht in Frage, da ich nach 12 Jahren Schule erstmal die Welt für mich entdecken wollte. Am besten sollte es so weit weg wie möglich von zu Hause sein weswegen ich mich für das wunderschöne Land Neuseeland entschied. Natürlich hatte ich Bedenken wegen der Entfernung nach Hause – immerhin sollte es auf die andere Seite der Welt gehen – doch meine Familie und Freunde unterstützten mich und ermutigten mich den wohl bis jetzt besten Schritt meines Lebens zu gehen.  

Im November fing ich mit den Vorbereitungen an. Ich las mir viele Erfahrungsberichte anderer Au-Pairs durch, schaute mir Blogs an und informierte mich schließlich bei iSt über Bewerbung und Ablauf eines solchen Au-Pair Aufenthaltes. Es war viel leichter als gedacht! Als ich endlich meine Unterlagen alle zusammen hatte, schickte ich diese an iSt und nun hieß es warten. Mir wurde im Vorhinein gesagt, dass viele Familien erst 2-4 Monate vorher nach einem neuen Au-Pair schauen, jedoch bekam ich im Februar 2014 dann schon meinen ersten und auch letzten Familienvorschlag.

Vor dem Skypegespräch mit der Gastfamilie war ich ziemlich aufgeregt, wofür es im Endeffekt jedoch gar keinen Grund gab! Das Gespräch ging vorbei wie im Flug und alle meine Fragen wurden direkt und ehrlich beantwortet. Am nächsten Morgen schon hatte ich dann eine E-mail meines jetzigen Gastpapas in der er mir sagte, dass sie sich sehr darüber freuen würden, wenn ich zu ihnen nach Auckland kommen würde. Da mir bei der Zusage klar wurde, dass ich wirklich für fast ein Jahr von zu Hause verschwinden würde, kamen mir Zweifel und ich war mir ganz und gar nicht mehr sicher, ob Neuseeland wirklich die beste Idee sei. Ich hatte plötzlich Angst vor der Distanz, der langen Zeit und Heimweh. Um ehrlich zu sein, hatte ich bis kurz vor meinem Abflug immer noch Zweifel, ob ich die Zeit ohne meine Lieben hier genießen könnte.

Am 6. August hieß es dann nach einem tränenreichen Abschied für mich: Auf ins Abenteuer! Ab diesem Zeitpunkt waren meine Bedenken wie weggeblasen und ich freute mich einfach auf meine Gastfamilie und die tollen Dinge die ich hier erleben würde!

In den ersten zwei Wochen war neben mir noch das vorherige Au-Pair in der Familie, damit sie mir den Alltag und den Tagesablauf mit den Kindern erklären konnte. Ich half ihr die Kinder morgens vor der Schule und dem Kindergarten fertig zu machen und holte den Großen mittags von der Schule und den Kleinen etwas später von der Tagesstätte mit ihr ab. Meine Arbeitszeiten waren also nicht sehr lang und es war sehr leicht für mich in den Alltag hinein zu finden. Viel Hausarbeit oder Kochen gehören nicht zu meinen Aufgaben.

Meine Beziehung zu den beiden Jungs war von Anfang an sehr unkompliziert! Vertrauen zu schließen fiel ihnen überhaupt nicht schwer und auch ich habe sie sehr schnell in mein Herz geschlossen!

Vom 20.-22. August ging es dann noch zu den Orientation Days meiner neuseeländischen Organisation bei denen ich viele liebe Au-Pairs kennengelernt und nützliche Informationen über Neuseeland bekommen habe!

Ab diesem Zeitpunkt lebte ich mich ruck zuck in meiner Gastfamilie ein, ich fand schnell Freunde und mir wurde bewusst wie viele tolle Ausflüge mir noch bevor standen. In meiner freien Zeit traf ich viele andere Au Pairs und ich muss sagen, dass es wohl das Leichteste überhaupt hier ist liebe Menschen von der ganzen Welt zu treffen! Ich bin heute nach fast 9 Monaten so froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe, da ich vermutlich Freundschaften fürs Leben geschlossen habe. Wir sind zusammen auf Reisen unterwegs, verbringen unsere Wochenenden zusammen und planen schon jetzt wann ich meine Freundin in England besuchen werde, wenn ich im Juli wieder nach Hause komme.

Da ich immer viel unternommen habe und hauptsächlich an den Wochenenden die Nordinsel Neuseelands erkundet habe, blieb mir nicht viel Zeit für Heimweh. Natürlich gab es Momente an denen ich Zuhause mehr oder weniger vermisst habe, aber meine Gastfamilie und meine Freunde hier haben mir immer wieder gezeigt, was mir an diesem schönen Land liegt. Ich genieße meine Zeit hier in vollen Zügen und will gar nicht an den Moment denken, an dem ich meinen beiden Jungs und meinen lieben Gasteltern Tschüss sagen muss. In meiner Familie wurde ich immer wie ein fünftes Familienmitglied behandelt und ich werde mein zweites Zuhause so sehr vermissen, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin.

Also – Zweifel an diesem Auslandsaufenthalt waren in meinem Fall im Endeffekt komplett unberechtigt. Auch wenn sich 11 Monate am Anfang unendlich lang angehört haben ging die Zeit bis jetzt einfach viel zu schnell rum!

Wenn du die Möglichkeit hast, nach der Schulzeit ein Jahr die große weite Welt zu entdecken, dann mach es! Du sammelst unglaublich viele Erfahrungen, triffst tolle Menschen, wächst an Herausforderungen und findest vermutlich ein zweites Zuhause auf der anderen Seite der Welt.

Ich persönlich habe ein zweites Zuhause in diesem schönen Land gefunden und kann nur sagen, dass dies nicht das letzte Mal war, dass ich mich auf den Weg nach Neuseeland mache.

Theresa, 19. Jahre

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