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Daniela Rech berichtet aus Auckland (Neuseeland)

Mir war schon relativ frueh klar, dass ich nach meinem Abitur ein Jahr lang als Au Pair im Ausland arbeiten will. Erstens, um ein bisschen Abstand zum ganzen Lernen zu bekommen und zweitens, um unabhaengiger zu werden und Auslandserfahrung zu machen. Nicht zuletzt wusste ich auch einfach noch nicht, was ich studieren sollte. Dass ich mich dann fuer Neuseeland entschieden habe, ist im Nachhinein die beste Entscheidung ueberhaupt gewesen. Denn dieses Land und die Leute sind einfach wunderbar!

So bin ich also schweren Herzens Anfang September in das unbekannte Ausland auf die andere Seite der Welt geflogen. Nicht nur mein Freund machte mir den Abschied schwer, auch meine Familie eine ganze Weile nicht mehr wieder zu sehen war ein verdammt schwerer Gedanke. Nunja, es war meine Entscheidung und da musste ich durch! Der Flug war fuer mich nicht anstrengend. Ich hatte eher Bammel meiner zukuenftigen Gastfamilie bevor zu stehen. Ich kannte sie bis zum damaligen Zeitpunkt nur von Fotos und von der Stimme her. Doch gleich der erste Eindruck war unglaublich positiv. Leider hat dieses Gefuehl die Traurigkeit in mir nicht ueberschatten koennen. So war ich also die ersten vier Tage am Boden zerstoert und wollte sofort wieder heim. Doch es wurde besser! Was ich mir damals natuerlich nicht vorstellen konnte, doch zurueckblickend, war es das wert! Ich hatte mit meiner Familie einfach riiiesen Glueck! Ich wollte von vornherein als ein Familienmitglied akzeptiert werden und auch das lag im Sinne meiner Gastfamilie. Stets wurde ich in jede Aktivitaet miteinbezogen und ich bekam immer ein "Thanks" fuer meine ganze Arbeit dort. Auch wenn es sicherlich manchmal anstrengend war mit vier Kindern, gab es oft Momente in denen man sehr viel Spass mit ihnen hatte. Vor allem war es total interessant, die verschiedenen Entwicklungsstadien meines Gastbabys mitzuerleben. Als ich hier ankam konnte Summer kaum krabbeln. Am Ende sprach sie ihre ersten Worte und lief ueberall hin! Unglaublich was alles in neun Monten passiert! Eines der tollsten Feedbacks ist, wenn dich eines der Gastkinder einfach nur umarmt und sagt, es mag dich. Und weil ich die Familie so in Herz geschlossen hab, hab ich auch nie gross auf meine Arbeitszeiten geschaut. Ich war wann immer ich nichts vor hatte fuer die Familie da. Und das zahlt sich am Ende auch aus! Ich kann nur nochmal sagen, dass ich es mit meiner Gastfamilie nicht besser erwischen haette koennen. Da ich etwas abgelegener von Auckland gewohnt habe, hatte ich auch nie besonders viel Kontakt zu anderen Au Pairs. Und trotzdem sah ich die oft genug (dank dem Au Pair Club) um mal am WE was mit einem anderen Maedchen zu unternehmen. Nichtsdestotrotz hat mich diese Tatsache nicht gross gestoert, weil ich mit meiner Gastfamilie genug erleben durfte. Ich bekam auch staendig positives Feedback von denen. Sie haben mich auch oft versucht zu ueberreden, dass ich doch noch verlaengern soll. Ich wollte das ja auch unbedingt, aber mein Drang wieder Heim zu meiner Familie und meinem Freund zu gehen war einfach groesser. Uebrigens, eine Beziehung haelt diese Distanz und Dauer durchaus aus!

Besonders gern erinner ich mich an meine Besuche aus Deutschland zurueck. Mit meiner Freundin bin ich gemeinsam auf der Suedinsel gewesen und wir haben dort sooo viel erlebt! Drei Monate spaeter kam meine Schwester mit ihrem Freund, mit denen bin ich auf der Nordinsel unterwegs gewesen und auch dieser Trip war genial! Am Ende sind wir noch auf eine pazifische Insel (die ja nicht weit weg sind) um dort zu entspannen. Meiner Schwester war schon nach einer Woche klar, dass die Leute hier unglaublich nett sind und das Land wunderschoen. Es gibt hier eben echt alles! Von schneebedeckten Bergen und Gletschern bis zum gelben Sandstrand mit tuerkis blauem Wasser. Und wer auf Adrenalinkicks steht ist hier sowieso richtig! Das Beste aber war, dirket neben dem Strand zu wohnen. Das ist in Neuseeland uebrigens keine Kunst, denn die groesste Entfernung zum Meer soll nicht mehr betragen wie 125 Km. Auch das Essen ist sehr lecker, was man sicher an meinem Gewicht nach neun Monaten bemerken kann. Doch auf der anderen Seite wird man hier richtig zum Sport machen animiert denn es gibt hier viiiele Schwimmer, Radfahrer, Jogger, Rugbyspieler... Und schließlich kann man irgendwann wie ich, dem Fitnessclub beitreten.

Interessant ist so ein Leben alle mal. Man lernt tatsaechlich neue Seiten an sich kennen und ueberhaupt versteht man mehr, wie man selber tickt. Da man ja unbedingt Freunde hier finden will, ueberschreitet man die uebliche Barriere und kommt mit Leuten in Kontakt die man in Deutschland nicht mal angesehen haette. Und auch die ganzen anderen alltaeglichen Dinge regelt man zum groessten Teil selbst. So wird einem bewusst, wie viel man eigentlich der Mama zu Hause zu danken hat fuer die ganzen Jahre ueber kochen, waschen, buegeln, Dinge erledigen... Doch ich glaube genau das ist die beste Vorbereitung fuer ein Leben ausserhalb des gewohnten Umfelds in Deutschland. Und wer moechte nicht gerne selber einmal unabhaengig vom Elternhaus sein?

Alles in allem waren diese neun Monate die ereignisreichsten die ich je hatte! Es gab kaum eine Woche, in der ich nicht etwas total Abgefahrenes erleben durfte! Das anfaengliche Heimweh verschwand nach und nach und machte dem Sich-Hier-Wohlfuehlen platz. Natuerlich freute ich mich gegen Ende wieder ganz arg auf zu Hause, doch ich hab auch von anderen Au Pairs gehoert, die gar nicht mehr heim wollten.

Wagt diesen Schritt, er lohnt sich!

Daniela Rech, Au Pair Neuseeland

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