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Jana Marie Schmidt berichtet aus Auckland (Neuseeland)

Während meines letzten Jahres in der Schule hatte ich lange überlegt, was ich denn nach der Schule machen könnte. Ich hatte leider nie einen wirklichen Geistesblitz was die Zukunft für mich bringen soll, deshalb entschied ich mich dafür nach meinem Abitur erstmal Abstand von der Schule zu bekommen und “irgendetwas” im Ausland zu machen. Ich hatte viele Ziele wo es hingehen könnte, entschied mich dann aber für Neuseeland, da ich nur gutes von diesem wunderschönen Land gehört hatte.

Dann ging es nun darum was möchte ich dort machen… Man hat grob die Entscheidung zwischen “Work and Travel” und Au Pair. Ich hatte lange hin und her überlegt.

Schlussendlich entschied ich mich dann für den Au Pair Job, denn an sich habe ich auch recht viel mit Kindern zu tun gehabt und so freute ich mich dann auch darauf Au Pair zu werden.

Vorteile sind, dass man einen sicheren Wohnplatz, Job und damit dann ein festes Einkommen hat, wie es bei Work and Travel ausbleiben kann.

So bewarb ich mich also bei IST im Januar, da ich im August fliegen wollte.

Von IST hatte man die Auflage, dass man doch so einige Referenzen in der Kinderbetreuung aufzeigen konnte. So hat mir sogar der Pastor in meiner Gemeinde eine nette Referenz über meine Tätigkeit in der Kindergruppe geschrieben. Natürlich auf Englisch!

Nach dem man diese kleine Hürde des Bewerbens überwunden hatte, konnte auch recht schnell eine interessierte Familie aus Auckland für mich gefunden werden.

Ich schrieb fleißig Emails mit ihnen hin und her und habe mich immer tierisch gefreut wenn schon schnell wieder eine neue Mail von meiner Gastmutter im Mailkonto war.

Darauf hin haben wir uns einige Male über Skype angerufen, wobei ich immer schrecklich aufgeregt war da mein Englisch immer schon grottig war.

Sie bestärkten mich aber und sagten mir oft wie gut mein Englisch denn ist, aber ich glaube im nachhinein kommt es daher, dass in Neuseeland fast niemand eine 2. Sprache so gut spricht(oder überhaupt gelernt hat), wie wir in Deutschland in der Schule das lernen.

Meine Gasteltern hatten sich für meinen Geschmack ein wenig zu viel Zeit gelassen sich für mich zu entscheiden, aber mir ist jetzt natürlich bewusst, dass niemand seine Kinder jemand Fremden in die Hand drücken will und daher ihn so gut wie möglich vorher Kennenlernen möchte.

Naja durch das Abi verging die Zeit dann wie im Fluge bis zu meiner Abreise.

Nach meiner Abschiedsfeier sah ich den ganzen Aufenthalt wie Urlaub an, auch mein Flug nach Neuseeland hat mich sehr vorfreudig gemacht darauf was ich denn alles so zu sehen bekomme.

Nachts hat mich dann mein Gastvater vom Flughafen in Auckland abgeholt und ich habe aus lauter Hunger in derselben Nacht noch die Fastfood Kette Wendys kennengelernt. Und das von Leuten die einen Cateringservice haben ;)

In meiner ersten Woche dort unterstützte mich noch die alte Nanny der Kinder was mir den Einstieg dann ziemlich erleichterte.

Trotz dessen fand ich die Atmosphäre im ersten Monat sehr kühl, aber das lag wohl daran, dass ich das erste Au Pair war und meine Gasteltern nicht so ganz wussten wie sie mit mir umgehen sollten.

Doch das legte sich dann über die Monate, sodass ich immer abends mit meinen Gasteltern vorm Fernseher saß, redete und mit ihnen zusammen kochte.

Nach und nach fühlte ich mich wirklich wie ein Teil der Familie und ging auch gerne in meiner freien Zeit am Wochenende mit auf Shoppingtouren etc…

In der Arbeitszeit hatte ich meine kleine Amberly (3) und Taylor(5).

Ich war in Neuseeland bei PORSE angestellt, denn PORSE wird von der Regierung finanziell unterstützt, sodass sie viele Angebote wie Spielgruppen und Ausflüge anbieten können zu denen man als (neuseeländische) Nanny gehen konnte.

Da Taylor mit 5 (wie in Neuseeland üblich) zur Schule gekommen ist, hatte ich eigentlich nur Amberly die meiste Zeit über.

Wir gingen also gemeinsam zu Spielgruppen oder zu ihrem Ballettunterricht bei dem sie mit einem wahnsinnig putzigen Kleid tanzte.

Meinen Jungen hatte ich dann von 15 Uhr bis ungefähr 18 Uhr und in der Zeit haben wir kleinere Ausflüge in Parks, zum Strand oder einfach Picknicks gemacht.

In den Ferien hatte ich beide den ganzen Tag und wir sind in den Zoo gefahren oder haben mal den ganzen Tag im Park mit den Rollern oder Fahrrädern verbracht.

Aber nach einer langen Woche war man dann auch manchmal froh das freie Wochenende zu haben und ich konnte mich mit anderen Au Pairs treffen oder mit meinen super Nachbarn lustige Nachmittage oder Partynächte haben. Meine Nachbarn sind nur ein paar Jahre älter als ich, aber lebten immer noch bei Mutti, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch, denn die beiden und auch ihre Eltern sind die gastfreundlichsten Menschen und sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sie nun wo ich zu Hause bin auch sehr vermisse.

Natürlich vermisse ich auch meine Gastfamilie sehr, denn auf die 7 Monate die ich dort verbracht habe, habe ich sie sehr in mein Herz geschlossen.

Das habe ich dann auch gemerkt als ich mit meinem Kumpel aus Deutschland, der extra einen Zwischenstopp auf seiner kleinen Weltreise bei mir eingelegt hatte, rumgereist bin.

Ich war erst  auf Fiji (traumhaft schön!!!), das fühlte sich noch wie Urlaub an, dann ging es mit einen Campervan weiter auf der Südinsel Neuseelands, wo mich dann eines Nachts das “Heimweh” nach Auckland und meinen Kleinen eingeholt hatte. Mir wurde einfach schmerzlich bewusst wie sehr ich Muttergefühle für meine kleinen Schützlinge entwickelt hatte und ärgerte mich, dass ich nicht für immer in der Familie bleiben konnte.

Die Reise durch Neuseeland lies meinen letzten Monat in Neuseeland sehr schnell vergehen. Aber ich will auf jeden Fall wieder zurück nach Neuseeland, denn man kann sich gar nicht genug Satt sehen an der Landschaft und außerdem sind die Menschen dort so gastfreundlich und hilfsbereit…

Ein Rundum wundervolles Land !

Zu guter Letzt war ich noch für ein paar Tage in Sydney, was auf jeden Fall einen Stopp dort Wert ist!

Mein Flug Richtung “Good old Germany” ging dann von Auckland aus und gab mir noch 4 Tage dort Zeit, die ich mit meiner Gastfamilie und meinen Nachbarn verbringen wollte.

Im Zimmer des neuen Au Pairs hatte ich noch ein paar meiner Sachen, die ich noch irgendwie in meinen Koffer bekommen musste.

Dabei bin ich für einige Stunden bei meiner alten Gastfamilie steckengeblieben, obwohl ich doch Tschüss sagen wollte.

Doch auch meine Gastmutter versuchte 5 Stunden lang “good bye” zu sagen, doch es wollte uns nicht so Recht gelingen und sie meinte dann zu mir: “ Du musst dich gar nicht verabschieden, bleib einfach hier bei uns!”.

Etwas Ähnliches sagten mir auch meine Nachbarn: “ Es ist kein good bye, es ist ein bis bald!”

Kurz bevor mich dann meine Nachbarn zum Flughafen gefahren haben, hatten die Beiden Jungs mir einen Abschiedsbilderrahmen mit Fotos von uns allen Geschenkt.

Da war es dann mit dem “Nein, ich weine nicht” vorbei.

Ich glaube es war noch nie so schwer für mich von einem Ort wegzugehen!

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