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Lisa Hintze berichtet aus Wellington (Neuseeland)

Schon ein halbes Jahr bevor ich mein Abitur gemacht habe, war mir klar, dass ich nach 12 ½ Jahren Schule etwas ganz Neues sehen und erleben wollte. So entschied ich mich nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. Doch wohin ich gehen wollte und was ich dort eigentlich machen wollte war mir zu Anfang noch nicht so richtig klar. Doch nach einigem Stöbern im Internet, stieß ich auf das „Demi Pair Programm –Wellington“, das IST anbot. Es überzeugte mich sofort, da die Länge eines dreimonatigen Zeitraumes für mich genau richtig war und die Kombination von halbtägigem Englischunterricht ergänzt durch einen Aufenthalt in einer Gastfamilie, in der ich die Aufgaben eines Au Pairs (für 20 Stunden in der Woche) übernehmen sollte, mir auf Anhieb gefiel. Gesagt, getan, nachdem die Bewerbung und der „Hostfamily Letter“ geschrieben waren, heiß es noch einige Zeit abwarten, bis mir von IST ca. 8 Wochen vor meinem Abflug meine Gastfamilie zugeteilt wurde. Erste Kontakte wurden per E-Mail aufgenommen, sodass ich meine Gastfamilie schon vorab etwas besser kennenlernen konnte. Am Tag des Abflugs hatte ich dann doch etwas weiche Knie, ob es wirklich die richtige Entscheidung gewesen war ans andere Ende der Welt zu reisen und Freunde und Familie in Deutschland zurückzulassen. Doch obwohl ich nach der doch sehr langen Reise etwas erschöpft in Wellington ankam, wusste ich sofort, dass es die richtige Entscheidung gewesen war. Am Flughafen erwartete mich ein älterer Herr, der ein Schild mit meinem Namen in der Hand hielt und mich zu meiner Gastfamilie fuhr. Obwohl mein Englisch zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Beste war, kam ich sofort ins Gespräch mit meinem Taxifahrer und ich konnte zum ersten Mal erleben, wie hilfsbereit und freundlich die Neuseeländer sind. Dieser Eindruck vertiefte sich dann noch weiter, als ich bei meiner Gastfamilie ankam. Ich wurde mit offenen Armen von meiner „Kiwi-Familie“ begrüßt. Die beiden Mädels, Betty(4 Jahre) und Kristina (6 Jahre) befanden sich bei meinem Eintreffen noch in der Schule bzw. im Kindergarten, sodass ich erst einmal meine Gasteltern genauer kennen lernte. Mein Gastvater George, ein gebürtiger Grieche mit viel Humor war mir sofort sehr sympathisch und auch meine Gastmutter Sarah, eine echte Neuseeländerin war unheimlich nett. Viel Zeit zum Ausruhen blieb mir aber nicht, da George ziemlich bald ins Restaurant, das meine Gasteltern betreiben, zum Arbeiten musste. Ich nutzte gleich die Chance mit Sarah die beiden Kinder abzuholen. Das erste Kennenlernen mit ihnen verlief völlig unkompliziert, da die Mädels zum Glück keineswegs schüchtern waren. Direkt am Abend kam dann meine erste Bewährungsprobe, da meine Gasteltern nun beide arbeiten mussten, so blieb ich mit Betty und Kristina alleine zu Hause. Auch wenn zu Beginn natürlich noch keine Routine im abendlichen Ablauf war, klappte dieses erste Kindersitten in einem Land fernab meiner Heimat und in einer Sprache, die nicht meine Muttersprache war, wirklich erstaunlich gut.

Uns so lebte ich mich von Tag zu Tag mehr in meiner Heimat auf Zeit ein. Jeden Morgen besuchte ich von 9 Uhr bis 12 Uhr das Campbell Institut, um mein Englisch noch weiter zu verbessern. Vom ersten Tag an gefiel mir meine Sprachschule, in der ein sehr familiäre Klima und ein nettes Miteinander von Schülern und Lehrern herrschte. Der am ersten Tag durchgeführte Sprachtest ergab, dass ich von nun an die IELTS-Klasse besuchen sollte. Der IELTS-Test ist ein international anerkannter Sprachtest, der dazu befähigt, auch an Universitäten im Ausland zu studieren. Die IELTS-Klasse, die von Liz, einer hoch motivierten, unheimlich netten und sehr bemühten Lehrerin geleitet wurde, bereitete sich auf diesen Test vor und so entschied auch ich mich, am Ende meines Neuseelandaufenthaltes an diesem, doch nicht so einfachen Test teilzunehmen. Der tägliche Unterricht und die wöchentlichen Tests bereiteten einen wirklich sehr gut auf die IELTS-Anforderungen vor. Einmal in der Woche hatte man zusätzlich die Möglichkeit einen Workshop(halbstündiger Einzelunterricht)zu machen.

Nachdem um 12 Uhr der Unterricht beendet war, hatte ich noch viel Zeit, da ich mit meiner eigentlichen Arbeit in meiner Gastfamilie erst um 17Uhr beginnen sollte. So genoss ich meine freie Zeit, indem ich Wellington erkundete, Fahrradtouren machte und Freunde besuchte. Mein weiteres Nachmittagsprogramm bestand darin, dass ich, sobald ich zu Hause war, eigentlich auch direkt am Familienleben meiner Gastfamilie teilnahm. So nahmen wir zusammen unseren Mittagslunch ein und ich spielte, bastelte oder schaute eine DVD mit Betty und Kristina. Ab 17 Uhr war ich dann an fünf Abenden in der Woche mit den Mädels alleine, so war ich dafür verantwortlich für Betty und Kristina das Abendessen zuzubereiten und die beiden ins Bett zu bringen. Auch wenn es anfangs sowohl für die Mädchen- ich war ihr erstes Aupair Mädchen- als auch für mich alles noch etwas ungewohnt und schwierig war, so stellte sich doch ziemlich bald eine allabendliche Routine ein, was auch sicherlich daran lag, dass mein Englisch von Tag zu Tag besser wurde.

Die Wochenenden nutze ich dazu Neuseeland besser kennen zu lernen. So mietete ich einmal zusammen mit einer Freundin ein Auto(in Neuseeland ist dies auch für unter 21 Jährige kein Problem) und wir erkundeten die Nordinsel. Doch auch die Schule bot jedes Wochenende ein tolles Programm an, das von Bowling, über einen Horse-Track bis hin zu einer zweitägigen Tour mit Übernachtung ging. So lernte man schnell andere Menschen kennen und knüpfte neue Freundschaften.

Die drei Monate in meiner Gastfamilie gingen schnell um, und so hieß es bald schon wieder Abschied nehmen. Betty und Kristina waren mir in diesen drei Monaten sehr ans Herz gewachsen und so fiel das Abschied nehmen auch nicht ganz leicht. Ein Trost war aber, dass es nicht direkt wieder nach Hause ging, sondern zusammen mit einer Freundin bereiste ich noch für 9 Tage die Südinsel, was einen sehr gelungenen Abschluss für das Abenteuer Neuseeland bot.

Während des ganzes Aufenthaltes war meine Betreuung durch IST sehr gut. Das Campbell Institut hat eine eigene Demi Pair Betreuerin, Alicja. Sie hat jederzeit ein offenes Ohr für jegliche Probleme und Fragen oder auch wenn man einfach nur ein nettes Schwätzchen halten will, ist man bei ihr immer herzlich willkommen.

Mein Neuseelandaufenthalt hat sich wirklich gelohnt und ich würde jedem, der die Möglichkeit hat, für eine Zeit lang im Ausland zu leben, raten, dies unbedingt zu machen! Nicht nur mein Englisch hat sich enorm verbessert, sondern ich habe ein absolut tolles Land mit sehr liebenswürdigen und hilfsbereiten Einwohnern kennen gelernt, abwechslungsreiche, atemberaubende Landschaften gesehen , neue (internationale) Freunde gefunden, alles in allem habe ich am anderen Ende der Welt eine zweite Heimat gefunden.

Lisa Hintze

Demi Pair Wellington

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