Cork: Anja Zöllinger

Obwohl ich mir kurz vor meiner Reise erst richtig bewusst wurde, auf was für ein Abenteuer ich mich eigentlich eingelassen habe und wie lange ich von zu Hause, Familie und Freunden getrennt sein würde, hat sich diese Entscheidung in jedem Fall für mich gelohnt!

AuPair zu sein heißt nicht nur für einige Zeit ins Ausland zu verschwinden und etwas Geld zu verdienen. Innerhalb kürzester Zeit wurde ich ein Teil meiner irischen Familie und fühlte mich schnell wie eine Tochter und große Schwester. Klar ist, dass für einen Aupair-Aufenthalt nur jemand geeignet ist, der bereit ist, sich in eine neue Familie hineinzufinden und sich nicht abkapselt. Oft möchte die Familie, dass man auch freiwillig Ausflüge mit macht oder Zeit mit der Familie außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit verbringt. Ich habe festgestellt, dass es unheimlich viel bringt, wenn man nicht streng auf den Arbeitszeiten beharrt, sondern flexibel ist und auch einmal mehr zur Verfügung steht, und auch sonst viel Zeit mit der Familie verbringt, denn das ist genau das, was ein Familienmitglied, eine große Tochter in dem Fall, machen würde: helfen, wenn Not am Mann ist und nicht nur genau berechnete und so wenig wie möglich Zeit mit der Familie verbringen. Die Familie wird das nicht nur merken, sondern darauf reagieren und das AuPair eben wie eine große Tochter behandeln! Mit dieser Taktik bekommt man mehr, als das investierte zurück, versprochen!

Toll bei einem solchen Aufenthalt ist auch die Unterstützung, die man jederzeit von seiner Familie bekommt, sei es bei der Organisation von Ausflügen oder dass einen die Familie wohin bringt oder abholt usw.

Meine drei irischen kleinen „Geschwister“, die vierjährige Zoe und die (bei meiner Ankunft) 2 Monate alten Zwillinge Andrew und Amy und ich hatten eigentlich nur jede Menge Spaß miteinander! Allerdings sollte man dafür schon jede Menge Geduld aufbringen und viel Übung im Umgang mit Kindern haben, und immer genug Spielideen für jede Gelegenheit haben, damit niemandem langweilig wird! Außerdem sollte man gut wissen, wie man auf Probleme reagiert.

Mit meinen irischen Eltern habe ich mich außerordentlich gut verstanden, besonders meine Gastmutter Adrienne war wie eine Freundin und wir planen schon meinen nächsten Aufenthalt in Cork. Der ist hoffentlich so bald und so lange wie möglich, den ich vermisse mein 2. Zuhause und meine 2. Familie schon wahnsinnig!!

Bei iST habe ich mich gut informiert, aufgehoben und vor allem persönlich betreut gefühlt- auch die Organisation in Cork hätte ich jederzeit erreichen können, falls Probleme aufgetaucht wären. Natürlich ohne zu wissen, wie es mit einer anderen Organisation gelaufen wäre, war mein Aufenthalt schöner und besser als ich es mir je hätte vorstellen können und ein voller Erfolg- deshalb kann ich jeder interressierten Familien- und Kinderfreundin nur wärmstens empfehlen, AuPair mit iST zu werden!

Danke an iST für mein „home away from home“ und meine liebevolle 2. Familie und diesen wunderschönen Sommer in Irland!

Anja Zöllinger

Weitere Erfahrungsberichte aus Irland

  • ·

Dublin: Katharina Sander

Im August hieß es für mich für sechs ein halb Monate Auf Wiedersehen Deutschland und Herzlich Willkommen Irland. Meine...

  • ·

Dublin: Nicole Heinrich

Es war der 28. August und ich war so aufgeregt, wie noch nie in meinem Leben! In der Nachtdavor hatte ich kaum ein Auge...

  • ·

Cork: Julia Gaach

Als ich Ende Oktober im Flugzeug saß, dachte ich „Was mache ich eigentlich da? Wo gehe ich hin?“. Ich wusste, welche...