Cork: Juliane Brilling

Noch kurz vor meiner Abreise nach Irland fragte ich mich: "Ist es der richtige Weg?" Heute sage ich stolz "ja!" und freue mich immer wieder über meine Erfahrungen und Erlebenisse in einer wunderbaren irischen Familie zu berichten. Ich verbrachte ein halbes Jahr mit meinen drei "Gschwistern" und Gasteltern im County Cork, Irland. Bereits am Flughafen wurde ich von meiner Gastmutter und den Kleinen, die Zwillinge (5 Jahre) und der Große der Drei (8 Jahre) herzlich empfangen. Nach einem kleinen irischen Snack war alle Scheu verflogen und ein großes Abenteuer in meinem Leben konnte beginnen... Klar, oft gab es Situationen, man war der Verzweiflung nahe, aber mit ein bisschen Mut und auch Spass bei der Arbeit, klappt einfach alles.

Mein Motto für die sechs Monate: "Augen zu durch. Auch wenn es schwierig wird, irgendwann lacht die Sonne auch wieder für dich!". Zu Beginn der Zeit gab es natürlich oft Verständigungsschwierigkeiten, die legten sich aber schnell, denn du bist ja gezwungen dich auf irgendeine Art und Weise mit deiner "Familie" zu unterhalten, auch mal über Probleme zu reden, denn natürlich bleibt auch Heimweh nicht aus. Da ist es dann wichtig Kontakte zu knüpfen mit anderen Aupairs, denn alle haben die selben Schwierigkeiten und reden hilft enorm, denn deine Gasteltern können die Situation nicht so verstehen, wie Gleichgesinnte. Aber auch die Wochenenden, die du zur freien Verfügung hast, machen sicher mehr Spass, wenn du ein nettes Aupair an deiner Seite hast. Du travelst viel, denn die grüne Insel hält für jedes Wochenende andere Ausflugsziele bereit. Meine Gasteltern machten es auch möglich, dass meine Familie aus Deutschland mich besuchen konnte. Sie stellten uns freiwillig ihr Strandhaus in der Nähe Skibbereens zur Verfügung und luden meine Eltern noch gleich am ersten Tag zu einem großen Mittagessen ein.

Es war einfach klasse, die Insel mit meinen Eltern zu erkunden, mit dem Mietauto ging es über 1000km quer durchs Land. Ein Erlebnis, dass auch meine Eltern so schnell nicht vergessen werden. Nach einem halben Jahr in Irland kann ich von mir behaupten, perfekt in der Hausarbeit zu sein, denn auch das gehört natürlich mit dazu. Es sind nicht die besten Aufgaben, aber du bekommst von deiner Gastfamilie so viel Zuwendung, auch wenn es dir mal schlecht geht, da siehst du über diese Aufgaben mit einem Lächeln hinweg... Dennoch möchte ich iSt auf diesem Wege danken; für eine großartige Gastfamilie in einem bezaubernden Land. Niemals werde ich diese Zeit vergessen und ich freue mich schon heute auf den Tag, an dem ich diese Familie wieder sehen kann. Ich wünsch allen zukünftigen Aupairs eine wunderbare Zeit, genießt sie, denn sie ist einzigartig.

Juliane Brilling

 


Weitere interessante Links:Wer sich für Skandinavien interessiert, findet hier viele Informationen.


Weitere Erfahrungsberichte aus Irland

  • ·

Dublin: Katharina Sander

Im August hieß es für mich für sechs ein halb Monate Auf Wiedersehen Deutschland und Herzlich Willkommen Irland. Meine...

  • ·

Dublin: Nicole Heinrich

Es war der 28. August und ich war so aufgeregt, wie noch nie in meinem Leben! In der Nachtdavor hatte ich kaum ein Auge...

  • ·

Cork: Julia Gaach

Als ich Ende Oktober im Flugzeug saß, dachte ich „Was mache ich eigentlich da? Wo gehe ich hin?“. Ich wusste, welche...