Co. Kerry: Simone Matheis

Als ich mich dazu entschlossen habe ein paar Monate zwischen Abitur und Studium als Aupair ins Ausland zu gehen, hat es mir am meisten geholfen mich mit anderen Au pairs zu unterhalten , um mir besser vorstellen zu können was mich dort erwarten wird.

Von Anfang an wollte ich  als Sommeraupair ins wunderschöne Irland, weshalb meine Erfahrungen vielleicht auch etwas von denen abweichen, die Mädchen sammeln, die länger in einem anderen Land leben. Wenn ich an Killarney denke, dann sehe ich meine Zeit als ein kurzer Teil meines Lebens, aber diese Zeit wurde nicht komplett zu meinem Leben oder meiner Heimat. Manchmal denke ich, dass 3 Monate vielleicht etwas zu kurz waren, aber das wusste ich erst als ich richtig angekommen war.

Die Vermittlung durch iST hat reibungslos funktioniert. Knapp 3 Monate nachdem ich meine Bewerbung verschickt hatte war sicher welche Gastfamilie ich für den Sommer unterstützen werde. Die kleine Katie war 2 ½ Jahre alt und ihre Eltern erwarteten für den August ihr zweites Kind. Das war natürlich unglaublich spannend!  Seitdem die Familie mich kontaktiert hatte haben wir uns e-mails geschrieben und regelmäßig geskypet.  So wurde ich langsam ein neuer Teil ihres Lebens und Katie wusste schon mal wen sie da bald vor sich haben wird. Ich bin mit einer riesigen Vorfreude ins Flugzeug gestiegen, habe meine Heimat und alle meine Lieben aber auch mit vielen, vielen Tränen verabschiedet. Die ersten beiden Wochen hatte ich riesen großes Heimweh! Obwohl meine Gastfamilie sich sehr viel Mühe geben hat war der Einstieg erst mal nicht so einfach, aber ich wusste, dass es bei mir liegt diese Hürde zu überwinden. Alles änderte sich, als der Kontakt zu den anderen Mädchen in meiner Umgebung intensiver wurde. An freien Tagen haben sie mich angeholt und sind mit mir in die Stadt und zu naheliegenden Sehenswürdigkeiten gefahren. Wir haben viel gelacht und uns ausgetauscht. Man merkt doch schnell, dass man im gleichen Boot sitzt und im Grunde genommen alle das Gleiche erleben.

Das Leben in der Familie war manchmal etwas schwierig. Es ist doch erst mal nicht so einfach, wenn man sich den Regeln einer andern Familie fügen muss- manchmal sind die Regeln nämlich strenger als in der eigenen Familie. Aber meine Gasteltern waren einfach klasse. Wenn man sich darauf einlässt wird man schnell zum Teil der Familie. Das kleine Mädchen hat sehr schnell vertrauen zu mir aufgebaut und immer wieder meine Nähe gesucht. Das habe ich sehr genossen. Nach kurzer Zeit hatten wir unsere eigene Routine und das war ein sehr gutes Gefühl!

Auch wenn einem die Zeit währenddessen manchmal nicht „amazing“  vorkommt,  spätestens wenn der Aufenthalt sich dem Ende entgegenneigt und man merkt was sich in den letzten Wochen und Monaten verändert hat, stellt man fest wie wertvoll die Zeit in einem andern Land war!

Ich bin mir sicher , dass ich Freunde fürs Leben gemacht habe und Erfahrungen, die ich sonst verpasst hätte. Auch wenn es manchmal schwer ist, ich würde mich jeder Zeit wieder für einen Aufenthalt in Irland entscheiden! Selbst wenn man vorher denkt, dass man nicht dafür gemacht ist, man wächst über sich hinaus und das macht stolz und stark für die Zukunft :-) 

Weitere Erfahrungsberichte aus Irland

  • ·

Dublin: Nicole Heinrich

Es war der 28. August und ich war so aufgeregt, wie noch nie in meinem Leben! In der Nachtdavor hatte ich kaum ein Auge...

  • ·

Cork: Julia Gaach

Als ich Ende Oktober im Flugzeug saß, dachte ich „Was mache ich eigentlich da? Wo gehe ich hin?“. Ich wusste, welche...

  • ·

Cork: Laura Müller

Die Zeit in Irland war für mich unvergesslich. Ich lebte für 10 Monate bei meiner Gastfamilie  in Cork. Ich kann mich...