Erfahrungsberichte aus Spanien

Reizt dich das spanische Leben in all seiner Vielfalt? Möchtest du Sonne, Kultur und Meer von den faszinierenden Pyrenäen im Norden bis nach Andalusien im Süden in vollen Zügen genießen? Egal, bei welcher Gastfamilie du deinen Au Pair Aufenthalt verbringst, die Erlebnisse wird dir keiner mehr nehmen können. Schaue selbst in den Erfahrungsberichten unserer Au Pairs und lass dich von ihren Erlebnissen begeistern.

La Rioja: Halina J.

Ein liebes Hallo an alle, die grade überlegen, ein Au-Pair-Jahr zu machen,

ich bin Halina und war 10 Monate als Au Pair in Spanien, La Rioja (Sept. bis Juli ). Gewohnt habe ich in einem Dorf mit ca. 10000 Einwohnern. Meine Gastfamilie bestand aus vier Mitgliedern: Mutter, Vater und zwei kleinen Jungen (6 und 3 Jahre alt). Ich hatte von meiner Gastmutter den Auftrag, beiden Kindern deutsch beizubringen.

Ich selber bin völlig ohne Spanischkenntnisse losgeflogen. Weiterempfehlen kann ich das nicht, weil die Spanier kein Englisch können. Deswegen war die erste Zeit recht einsam und still...

Zum Glück aber hatte meine Gastmutter dafür gesorgt, dass ich schnell Freunde in meinem Alter finde. Außerdem war meine Sprachlehrerin sehr gut, sodass ich schon nach drei Monaten richtige Gespräche führen konnte.

Mein Alltag fing 8 Uhr morgens an. Ich habe die Kinder geweckt, ihnen Frühstück gemacht und bin mit ihnen zur Schule gegangen. Von 9.15 Uhr bis 17.00 Uhr hatte ich Freizeit... In der Zeit war ich oft schwimmen oder hab den Haushalt erledigt.

17 Uhr habe ich die Kinder von der Schule wieder abgeholt. Montags und mittwochs sind wir zum Schwimmunterricht gegangen und die anderen Nachmittage waren wir oft im Park spielen, damit sich die beiden kleinen Herren austoben konnten.

Das Wochenende hatte ich oft ganz frei. Das habe ich entweder mit zwei anderen deutschen Au Pairs verbracht, oder bin mit meinen spanischen Freunden ausgegangen.

Generell ticken dort die Uhren ganz anders. Pünktlich ist nie einer und auch sonst nimmt man immer alles mit der Gelassenheit nach dem Motto: was du heute kannst besorgen, verschiebe stets auf morgen.

Heimweh hatte ich anfangs nie, weil ich von meiner Gastfamilie mehr als herzlichst (eben als richtiges Familienmitglied) aufgenommen worden bin. Auch habe ich durch die Kontaktliste der Agentur die beiden anderen deutsche Au Pairs in meiner Nähe kennen gelernt, mit denen ich heute immer noch sehr eng in Kontakt stehe.

Ein kleiner Kulturschock war das Essen der Spanier... Spanier essen ganz anders als wir. Sowohl von den Tischmanieren als auch von den Speise her. Es wird z.B. viel viel mehr Fleisch und Fisch gegessen.

Was ebenfalls auch ganz anders war, war die spanische Gastfreundschaftlichkeit. Die Gastfreundschaftlichkeit, die ich dort erlebt habe, war unbeschreiblich. Mütter von Freundinnen, Fremde, Bekannte, einfach alle sind so freundlich und herzlich mit mir umgegangen, wie ich es aus Deutschland nicht kenne...

Auch war der Humor ein ganz anderer, was nicht immer einfach war...

Durch mein Auslandsjahr hatte ich viel Zeit zu überlegen, was ich studieren möchte. Beworben habe ich mich für Lehramt Deutsch/Geschichte und Bauingenieurwesen. Letztendlich hab ich mich für Bauingenieur entschieden. Getroffen habe ich die Entscheidung nach meinem Bauchgefühl.

Zum Ende hin hat sich das „Familienklima“ etwas geändert, sodass ich 1,5 Monate früher als ursprünglich gedacht nachhause geflogen bin. Nichtsdestotrotz hatte ich dort in Spanien eine wunderbare Zeit! Ich kann jetzt spanisch sprechen, habe Freunde in einem anderen Land und meine zwei wunderbaren kleinen Racker, die ich jetzt schon doll vermisse.

Auch wenn man manchmal nicht weiterweiß, verzweifelt oder sonst was... Die schönen Momente, die man mit den Kindern verbringt, machen alles wieder gut.

Ich kann es einfach nur empfehlen ein Jahr lang als Au Pair zu arbeiten.

Eure Halina

 

 

 

 

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