Auckland: Finja Göhringer

Hallo ihr lieben Future Au Pairs!

Ihr seid euch noch nicht ganz sicher, ob ihr wirklich Au Pairs werden wollt?
Ihr wisst nicht, ob es nach Neuseeland oder woanders hingehen soll? Oder ihr wollt einfach nur mal wissen, wie es anderen vor euch so erging?
Deswegen möchte ich gerne meine eigenen Erfahrungen als Au Pair in Neuseeland mit euch teilen und euch so die Entscheidung (als Au Pair nach Neuseeland zu gehen) hoffentlich leichter machen und Vorfreude zu wecken.

Also zuerst einmal, war meine Zeit als Au Pair ganz anders als erwartet. Aber das ist ja meistens so, oder?In meinen Vorstellungen hätte ich auf zwei oder drei etwas jüngere Kinder aufgepasst. Letztendlich aber landete ich bei einer alleinerziehenden Mutter und ihrem 12 jährigen Sohn.

Beim Skypen waren wir uns schnell sympathisch und etwas später kam dann auch schon das Angebot ihr Au Pair zu werden. Also nahm ich diese neue Herausforderung an, mich um einen Teenager zu kümmern.
Und ich muss zugeben, es war teilweise eine Herausforderung. Denn in diesem Alter werden die Kinder oft etwas rebellisch, versuchen Grenzen zu überschreiten und wollen sich nichts mehr sagen lassen. Aber auch wenn es oft ewige Diskussionen gab (gut für euer Englisch), hatten wir trotzdem viel Spaß und am Ende war immer alles wieder gut. Und ich denke wir haben in dieser Zeit beide voneinander gelernt. 

Auch in die Familie wurde ich super integriert und habe mich oft als große Schwester gefühlt, was manche Leute auch wirklich dachten. ;)

Meine Aufgaben bestanden, wie es der Au Pair Job auch vorsieht, hauptsächlich darin, mich mit dem Jungen zu beschäftigen. Also ihn in die Schule zu fahren und abzuholen, zu Freunden fahren, mit ihm spielen, dafür sorgen, dass er nicht den ganzen Tag vorm Computer sitzt, ihm bei den Hausaufgaben helfen und Lesen üben. Außerdem ab und zu kochen, kleine Haushaltsaufgaben erledigen, gelegentlich einkaufen usw.      
Da meine Gastmutter alleine mit ihrem Sohn lebt und Vollzeit arbeitet, ist sie auf ein Au Pair angewiesen, da es auch sein kann, dass sie kurzfristig mal weg muss. Trotzdem hat sie immer versucht, es mir so leicht wie möglich zu machen und hat mich immer unterstützt. In meinen Entscheidungen hatte ich alle Freiheiten, auch was den Umgang mit ihrem Sohn angeht hat sie mir immer vertraut.

Aber natürlich gibt es dann auch noch die andere Seite des Au Pair Seins, das Reisen. Die Wochenenden hatte ich immer zur freien Verfügung und nutze diese zum Reisen. Außerdem haben die viele Feiertage uns einige verlängerte Wochenenden beschert, sodass man auch mal drei oder vier Tage am Stück weg konnte.
Zusammen mit anderen Au Pairs -die man leicht kennenlernt, wenn man nur will- habe ich so viele Orte gesehen! Eine wunderschöne Natur, Wälder, Berge, Gletscher, Stände, Seen und noch viel mehr. Du kannst Surfen lernen, Wandern gehen, dich aus einem Flugzeug stürzen, am Strand relaxen, Kajaken, Bootsfahrten machen und mit Delfinen schwimmen... Neuseeland hat in diesen Bereichen einiges zu bieten.
Gerade deswegen bin ich auch froh in Neuseeland gelandet zu sein. Die Natur ist einzigartig und unglaublich! Ich habe so viele neue Dinge ausprobiert und gesehen.
Was mir hier auch gut gefällt, ist die Offenheit der Menschen und dass dich auch fremde Leute immer mit einem Lächeln grüßen. Das werde ich vermissen!

Auf jeden Fall ist die Zeit als Au Pair eine super Auszeit, ein großes Erlebnis und lohnt sich sehr. Du hast immer die Sicherheit ein zu Hause zu haben, lernst aber trotzdem viele Menschen und Orte kennen. Es ist die Richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit!Ich hoffe ich habe euch ermutigt, eure eigenen Erfahrungen als Au Pair zu machen und ihr freut euch auf eure Zeit in Neuseeland!