Auckland: Sabine Heidecke

Das Leben als Au Pair in Auckland, Neuseeland

Hallo an alle zukünftigen Au Pairs! Mit diesem kurzen Bericht möchte ich euch gern einen Einblick in den Au Pair Alltag geben. Während meines 6 monatigen Aufenthalts in Auckland habe ich viel erlebt, gesehen und gelernt, was ich hier gar nicht alles wiedergeben kann. Daher empfehle ich jedem, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Nachfolgend könnt ihr die meiner Meinung nach wichtigsten Dinge zum Leben in der Familie und vor allem von der Zeit mit den Kindern nachlesen:

Familie und Kinder: Ich lebte in einer Familie mit zwei Kindern, welche bei meiner Ankunft 1 ½ und 3 Jahre alt waren. Meine Gastmutter war sehr organisiert, was mein Leben als Au Pair um einiges erleichtert hat. Ein wöchentlicher „Timetable“ half sowohl der Familie, als auch mir, die Planung der kommenden Tage zu bewerkstelligen, da die Kinder neben dem Kindergarten auch zum Schwimmen, der Musik‐ und Tanzgruppe und in die Kirche gingen. Neben den festgelegten Ereignissen, organisierte ich für die Kinder Ausflüge in den Zoo, zum Sea Life, in den Park, auf den Spielplatz oder arrangierte ein „Play Date“ mit anderen Kindern. Solange die Kleinen ihre verdiente Aufmerksamkeit bekamen, waren sie mit allem zufrieden.

 Aufgaben im Alltag: Meine Aufgaben lagen unter Anderem darin, die Wäsche der Kinder und Eltern zu waschen, zu bügeln und wegzuräumen, für die Kinder zu kochen, nach dem Spielen mit den Kleinen für Ordnung zu sorgen, sie rechtzeitig ins Bett zu bringen,  inklusive baden, Zähneputzen und der obligatorischen Gut-‐Nacht-Geschichte. Drei Mal in der Woche stand der Kindergarten auf dem Plan, zu welchem ich sie morgens brachte und Mittags/ Nachmittags abholte. Ergänzt wurde das Wochenprogramm um eine regelmäßige Schwimmstunde für beide. Über weitere Beschäftigungen, wie z.B. Malen, Basteln, Backen oder Kochen freuten sich die Kleinen sehr. Dazu gehört auch das Aufräumen und Saubermachen, wobei eine Putzkraft das generelle Saubermachen übernahm. Da die Kinder ihre Routine brauchen, habe ich bestimmte Abläufe, wie erst Baden, dann Zähneputzen und abschließend noch eine Geschichte  vorlesen, täglich durchgeführt. Dies wirkte sich positiv auf den Umgang mit den Kindern aus und förderte ein harmonisches Miteinander. Wenn es mal etwas turbulenter wurde, war es sehr wichtig die gesetzten Grenzen aufzuzeigen, um sich den nötigen Respekt zu verschaffen und stets die Kontrolle zu behalten.

Fazit: Ich empfand die Zeit in Neuseeland als sehr schön, interessant und lernte selbstständig zu agieren, auf neue Leute zuzugehen, mich an fremde Kulturen und Sprachgewohnheiten anzupassen und aus mir heraus zukommen. Der nette Umgang mit der Gastfamilie half mir, mich schnell einzugewöhnen und mich mit der Rolle als Au Pair vertraut zu machen. Die Arbeit als Au Pair im Ausland kann ich jedem empfehlen der seinen Horizont erweitern möchte, offen für Neues ist und gern Verantwortung übernimmt. Ich wünsche euch allen viel Spaß im Land der/ des Kiwis und eine ganz tolle Zeit mit eurer Gastfamilie und vor allem den Kindern.

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