Erfahrungsberichte aus Western Australia

Geraldton: Lea Szugger

Mein Au-Pair-Aufenthalt in Geraldton, Western Australia

Schon während meinen Abiturvorbereitungen stand für mich fest:

Nach all dem bin ich weg – am Besten möglichst weit!

Als Au Pair nach Australien zu gehen schien mir eine tolle Möglichkeit Land und Leute authentisch kennenzulernen und nebenbei ein bisschen das Englisch aufzubessern.

Nachdem ich mich also bei iSt Sprachreisen beworben hatte, fand ich zu meiner großen Freude auch gleich am nächsten Morgen die ersten Familienvorschläge in meinem Postfach vor. Leider gab es derzeit viele Bewerberinnen, weshalb sich die Suche nach einer Familie als etwas schwierig erwies. Nichtsdestotrotz kamen von iSt regelmäßig neue Vorschläge begleitet von einem telefonischen Hinweis von einer der netten Mitarbeiterinnen, dass eine Mail für mich versandt wurde.

Als endlich eine nette Familie mit drei Kindern in WA gefunden war, sollte es dann auch ziemlich bald losgehen. Das zu organisieren war jedoch kein Problem, da die Agentur auch hier eine große Hilfe war!

Auch der Aufenthalt selbst war ein voller Erfolg! Meine Gastfamilie hat mich sofort herzlich aufgenommen und wie ein Teil der Familie behandelt! Auch bei den Großeltern war ich immer willkommen und konnte mich auf deren Hilfe verlassen, sollte es mal wieder etwas hektischer zugegangen sein.

Meine Aufgaben bestanden darin, an zwei bis drei Tagen der Woche, wenn beide Eltern arbeiten mussten, die Jungs (5 und 11) zur Schule, bzw. in den Kindergarten, zu fahren und auf die kleine 3-jährige währenddessen aufzupassen. Oft habe ich mich mit anderen Au Pairs und deren Kids am Strand oder Wasserpark getroffen, wir sind gemeinsam zur „Story Time“ der Bücherei gegangen oder haben zu Hause gemalt oder auch mal gebacken.

Außerdem habe ich anfallende Wäsche, leichte Hausarbeiten wie staubsaugen und aufräumen oder gelegentlich kleinere Einkäufe erledigt. Lunch und Dinner wurden an diesen Tagen ebenfalls von mir geplant und zubereitet.

Circa alle 2 Wochen baten mich meine Gasteltern abends auf die Kids aufzupassen und sie zu Bett zu bringen. Dabei achteten sie jedoch darauf, dass ich möglichst viele Wochenenden für mich hatte. Sobald die Kinder friedlich schliefen, durfte ich mich in mein Zimmer zurückziehen oder auch auf den Vorschlag meiner Gasteltern Freunde einladen.

Nachdem ich nur 25-30 Wochenstunden hatte, konnte ich durch etwas Glück einen Job als Babysitter bei einem Outdoor Workout speziell für Mütter ergattern. Das Training fand 3-mal die Woche je 45 min statt, wobei auch meine Kleinen immer Spaß mit den anderen Kids hatten.

Meine Gastfamilie hat verstanden, dass ich in Australien bin, um Erfahrungen zu sammeln und eine schöne Zeit haben möchte. Deshalb haben sie mir möglichst viel Freizeit gegeben und mich immer unterstützt. Sollte es z.B. übers Wochenende campen mit meinen Freunden gehen, wurde mir sofort sämtliche Ausrüstung angeboten, die sie zur Verfügung hatten.

Freunde finden war auch super einfach! Die anderen Au Pairs konnte ich schnell in der Facebook-Gruppe kennenlernen, aber auch mit Einheimischen kam man sofort in Kontakt. Australier sind offene, herzliche Menschen und so hat es nicht lang gedauert, bis ich meinen festen Freundeskreis hatte, der sich trotzdem stets erweiterte.

Besonders toll war es, australische Freunde zu haben, da sich mir so zahlreiche Möglichkeiten eröffneten, den Aussie Lifestyle kennenzulernen wie z.B. auf einem Boot oder im Strandhaus meiner Freunde.

Auch wenn ich anfangs etwas Bedenken hatte in eine kleiner Stadt an der Westküste zu gehen, kann ich das jetzt sogar empfehlen. Kleinstädte sind super zum Kontakte knüpfen, sowie zum Zurechtfinden. Aber auch die Westküste mit ihren tollen Ständen kann ich jedem besonders zur Sommerzeit ans Herzen legen. In diesem halben Jahr habe ich so viele besondere Erfahrungen gemacht und einzigartige Dinge erlebt, um die ich so dankbar bin! Also nur Mut an alle, die noch am Zweifeln sind!!

Ach ja, Angst wegen Schlangen und Spinnen als Grund zählen nicht - das wird deutlich übertrieben von den Deutschen! ;-)

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