Erfahrungsberichte aus Europa

Wozu in die Ferne reisen, wenn das Gute so nahe liegt... Gerade unsere Nachbarländer hier in Europa bieten perfekte Bedingungen für Au-Pair-Aufenthalte. Dabei besitzt jedes einzelne Gastland einen ganz eigenen Charakter und individuellen Charme, der sich natürlich auch im Zusammenleben mit der Gastfamilie zeigt. Gerade dieser Unterschied, trotz geografischer Nähe, macht Au-Pair-Aufenthalte in Europa so attraktiv. Au Pair in Europa bietet den iSt Teilnehmerinnen viele Möglichkeiten, zum Beispiel: Au Pair Aufenthalte zwischen 2 und 12 Monaten, freie Unterkunft und Verpflegung, festes wöchentliches Taschengeld, die Möglichkeit, während des Au Pair Aufenthaltes eine Fremdsprachenschule zu besuchen und vieles mehr. Sie haben die Wahl: Au Pair in England, Au Pair in Irland, Au Pair in Frankreich, Au Pair in der Französischen Schweiz, Au Pair in Spanien, Au Pair in Italien oder Au Pair in Norwegen. Was man in den einzelnen Gastländern außerdem noch erleben kann, auch das belegen die Erfahrungsberichte unserer ehemaligen Au-Pair-Teilnehmerinnen eindrucksvoll. Liegt Ihr Au-Pair-Traumland vielleicht auch in Europa?

Jana in Hatfield

Mein Aufenthalt als AuPair in England

 

Aufenthalt:

7 Monate (Sept. 2018 bis März 2019)

Gastland:

Auch wenn ich in den kalten Monaten in England als AuPair tätig war, bin ich doch sehr begeistert von dem Land und seinen Leuten. In meiner Freizeit bin ich viel gereist und habe mir so auch einiges anschauen können (Brighton, Cambridge, Oxford,...). Durch die Partneragentur bekommt man auch gute und viele Tipps, was man alles in England unternehmen kann. Wenn man wollte, konnte man sich auch bei einer Reiseagentur anmelden, die Tagesausflüge nur für AuPairs anbietet. So konnte ich kostengünstig nach Bath und Stonehenge reisen. Die meiste Zeit war ich allerdings in London unterwegs, da dies sehr nah von meiner Stadt, in der ich wohnte, entfernt war. Die Leute sind freundlich und meistens sehr hilfsbereit.

Hostfamily:

Ich bin sehr froh, dass ich mich für meine Gastfamilie entschieden habe. Sie haben mich herzlich aufgenommen und empfangen. Ich habe mich mit der ganzen Familie gut verstanden, so habe ich manchmal der Oma mit den Kindern geholfen und wir waren zusammen auf einem Bauernhof oder Spielplatz. Für mich war meine Gastfamilie während meines Aufenthalts in England wie eine zweite Familie/ Ersatzfamilie. Wir waren auch zusammen im Urlaub oder haben manche Tage am Wochenende zusammen verbracht und zum Beispiel einen Weihnachtsmarkt besucht. Wenn mir etwas auf dem Herzen lag, konnte ich mit ihnen darüber sprechen. Oft haben wir auch abends Serien oder Filme zusammen geschaut. Lachen konnte man viel mit ihnen. Brauchte ich Zeit für mich oder wenn ich mit meiner Familie und Freunden telefonieren wollte, haben sie dies respektiert und akzeptiert. Da wir uns so gut verstanden haben, kam es auch nie zu Streitereien zwischen uns. Als meine Eltern und mein Freund zu Besuch kamen, haben wir zusammen ein Essen arangiert. Wir stehen auch jetzt noch nach meinem Aufenthalt in Kontakt, telefonieren oder skypen manchmal und wollen probieren unseren Kontakt aufrechtzuerhalten und uns gegenseitig besuchen kommen.

Mein Alltag in der Gastfamilie:

Ich habe von Mo bis Fr gearbeitet. Manchmal habe ich am Wochenede gebabysittet. Montags und freitags war ich mit den Kindern zusammen mit meiner Gastmama, die restlichen Tage war ich mit den Kindern morgens alleine. Montags sind wir morgens zusammen zu einer Spielgruppe gefahren. Angefangen habe ich um 8 Uhr. Ich habe die Kinder geweckt, angezogen, morgendliche Körperpflege betrieben und ihnen Frühstück zubereitet. Danach haben wir zusammen gespielt (Lego, Puzzle, Knete, gemalt,...). Im Haus oder im Garten. War das Wetter gut, sind wir auch mit ihren Tretrollern durch den nahegelegenen Park gelaufen. Da die Kinder noch etwas kleiner waren, haben wir sie auch trainiert aufs Töpfchen zu gehen. Während der Spielzeit habe ich mich auch um den Haushalt gekümmert (Wäsche gewaschen, gesaugt und nass durchgewischt, aufgeräumt,...). Um 12 habe ich dann das Mittagessen für die zwei Kids gemacht. Nach dem Essen hatten wir noch ein bisschen Spielzeit. Kurz vor 13 Uhr haben wir dann zusammen aufgeräumt und sind dann hoch in ihr Schlafzimmer zum Mittagsschlaf. Um 13 Uhr habe ich sie zum Mittagsschlaf hingelegt. Ich hatte immer Freizeit von 13 bis 18:30 Uhr. Nachmittags kamen Oma und Opa und haben die Kids beaufsichtigt. Wenn ich abends wieder angefangen habe, war ich mit den Kids und der Gastmama zusammen. Dann habe ich die Betten gemacht, Wäsche gebügelt, aufgeräumt oder das Bad zum Baden vorbereitet. Wir haben die Kinder zweimal die Woche gebadet. Zwischen 19:15 und 19:30 waren die Kids dann meistens im Bett. Dann habe ich das Wohnzimmer und die Küche und das Bad noch aufgeräumt oder den Müll heraus gebracht. Um 19:30 Uhr hatte ich dann Feierabend. Meine Gastmama hat dann für uns etwas zum Abendessen gekocht. Zusammen Abend gegessen haben wir immer, danach haben wir die Küche zusammen aufgeräumt und noch ein bisschen ferngesehen.

Freizeitgestaltung vor Ort:

Oft habe ich gelesen in meinem Zimmer oder in einem Cafe. Gerne und bei schönem Wetter bin ich durch den nahegelegenen Park gelaufen. Oft habe ich mich mit einem anderen AuPair zum Mittagessen oder zu einem Kaffee getroffen. Manchmal war ich auch in dem Shoppingcenter in der Stadt oder auch in der Bücherei. Wenn das Wetter nicht so schön war, bin ich in das öffentliche Schwimmbad gegangen. Am Wochenende war ich oft unterwegs mit anderen AuPairs oder auch manchmal mit meiner Gastfamilie.

Sprachschule:

Die Sprachschule konnte ich immer montags besuchen. Der Unterricht ging von 9 bis 12:30 Uhr. Ich musste vorher einen Test machen, dass die Lehrer mein Sprachniveau einschätzen konnten. Mir hat der Unterricht sehr viel Spaß gemacht, da der Unterricht eine Mischung aus einer Wiederholung und Auffrischung der Grammatik war, aber auch durch viele Sprachaufgaben und Spiele (z.B. tabu). Durch die Sprachschule konnte ich auch andere AuPairs kennenlernen. Hausaufgaben waren freiwillig und konnten auch vom Lehrer kontrolliert werden.

Erworbene Sprachkenntnisse:

Zu Beginn war ich noch etwas schüchtern mich in Englisch auszudrücken, aber nach und nach wurde mein Englisch immer besser. Ich konnte meine Gastfamilie immer fragen, wenn ich ein Wort nicht verstanden habe, sie haben mir dann versucht dieses zu erklären. Die Sprachschule hat mir auch dabei geholfen, mein Englisch zu verbessern. Vor allem aber gewöhnt man sich von Tag zu Tag immer mehr an die Sprache und es fällt einem immer leichter sich auszudrücken, man hat ja auch schließlich keine Wahl.:)

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