Madrid: Alexandra Stumpf

Erfahrungsbericht als Au-Pair in Madrid, Spanien

Liebe zukünftige Au-Pairs,
ich möchte euch hier einen kleinen Einblick in meinen Alltag als Au-Pair gewähren. Ich habe 11 Monate in Madrid verbracht und meine Gastfamilie über iST gefunden.

Die Bewerbung war einfach, man musste einige Unterlagen ausfüllen und eine Bildercollage über sich und seine Arbeit mit Kindern zusammenstellen. Die Agentur hat mir schon wenige Wochen später erste Familienvorschläge per Mail zugeschickt. Ich war nicht gleich vom ersten Vorschlag überzeugt und habe nach weiteren Gastfamilien gefragt.

Mein Gastvater hat sich Ende Mai persönlich bei mir gemeldet. Sie leben im Zentrum von Madrid und ich habe nach dem Telefonat direkt zugesagt. Meine Familie war eine deutsch-spanische Familie und die Kinder sprechen fließend Deutsch, da sie die deutsche Schule in Madrid besuchen.

Im September begann meine Reise. Ich war voller Vorfreude aber natürlich hatte ich auch Angst, was mich erwartet. Am Flughafen wurde ich von meinem Gastvater und dem jüngsten Sohn meiner Familie abgeholt. Meine Familie war wirklich nett, mit meiner Gastmutter hatte ich ein tolles Verhältnis. Ich habe mich schnell eingelebt und ich mich schon bald wie zu Hause gefühlt. Madrid war mir schon schnell so vertraut wie meine Heimatstadt.

Mein Tag begann morgens mit einem 2-stündigen Sprachkurs. Meine Gastfamilie hat mir eine Sprachschule empfohlen, zu der auch die vorherigen Au-Pairs schon gegangen sind. Da ich erst um halb vier beginnen musste zu arbeiten, hatte ich nach dem Sprachkurs noch Zeit mich mit meinen Freundinnen zu treffen. Wir sind dann oft in Cafés oder zum Eis essen gegangen.

Nach dem Mittagessen habe ich im Haushalt mitgeholfen, sprich die Wäsche aufgehängt oder den Tisch abgeräumt. Am späten Nachmittag habe ich dann mit den Kindern gespielt oder wir sind zum Park. In Spanien drehen sich die Uhren etwas anders als in Deutschland. Meine Familie hat spät, meistens um halb zehn gegessen und die Kinder haben natürlich Siesta geschlafen. Mein Tag konnte auch schon mal lange gehen, aber dafür konnte ich morgens ausschlafen.

Die Wochenenden hatte ich für gewöhnlich frei, außer meine Gasteltern haben mich gebeten Baby zu sitten, was aber nicht oft vorkam.
Die Wochenenden in Madrid werden nie langweilig. Mittags kann man in den vielen Parks mit seinen Freuden relaxen und quatschen, shoppen, in’s Kino (was natürlich super ist um Spanisch zu lernen), oder einfach Sightseeing in und um Madrid machen. Am Abend kann man in den Szenevierteln rund um Sol und die Gran Via feiern oder etwas trinken gehen. Es ist nie schwierig Einheimische kennen zu lernen, denn Spanier sind sehr aufgeschlossen und freundlich.

Denke vor deiner Abreise, dass du genügend versichert bist, falls du krank wirst und auch, dass du dir für Geldabhebungen eine Kreditkarte zulegst. Dies ist auch wichtig falls du eine Reise buchen willst.

An langen Wochenenden habe ich Reisen mit meinen Freundinnen unternommen. Mit Fernbussen kommt man schnell überall hin und über das Internet kann man günstige Unterkünfte buchen. Nehmt diese langen Wochenenden unbedingt wahr, da es so viele schöne Orte in Spanien zu bereisen gibt.

Bei weiteren Fragen rund um das Leben in Madrid könnt ihr mich gerne kontaktieren.
Ich wünsche euch eine gute Reise mit vielen positiven Erfahrungen!